Skeptisch
Die Slowenin Tina Maze schaut nach ihrem Super-G-Rennen skeptisch auf die Anzeigetafel.

Die Slowenin Tina Maze schaut nach ihrem Super-G-Rennen skeptisch auf die Anzeigetafel.

dpa

Die Slowenin Tina Maze schaut nach ihrem Super-G-Rennen skeptisch auf die Anzeigetafel.

Garmisch-Partenkirchen (dpa) - Der slowenische Skiverband erwägt bei der alpinen Ski-WM einen offiziellen Protest gegen die Zeitmessung von Tina Maze im Super-G. «Wir werden eine Videoanalyse machen. Wir haben bereits eine Beschwerde eingelegt», sagte der slowenische Verbandssprecher Tomi Trbovc.

Maze war zum WM-Auftakt mit einer Zeit von 1:25,06 Minuten Elfte geworden. Nach Ansicht des eigenen Verbandes soll es um einen Unterschied von einer halben Sekunde oder mehr gehen. Maria Rieschs Bronzemedaille wäre bei den Zeitvarianten aber nicht in Gefahr.

Der Weltverband FIS und der bei den Titelkämpfen in Garmisch- Partenkirchen für die Zeitmessung verantwortliche Dienstleister wiesen die Vorwürfe bei einer Pressekonferenz zurück. «Alle Zeiten, die publiziert sind, sind hundertprozentig richtig», sagte Francesco Cattaneo, IT-Manager der FIS.

Zunächst war Maze im Fernsehbild mit einer falschen Zeit angezeigt worden. Ein «sehr emotionaler Stadionsprecher» habe für ein Übersteuern der Verstärkeranlage gesorgt, erklärte Toni Ostler, der bei der WM für die Beschallung der Strecke zuständig ist. Ein Lautsprecher habe ein Zeitnahmekabel beeinflusst. Die fehlerhafte Zeit von Maze war korrigiert worden.

Allerdings räumten die Organisatoren ein, dass es Probleme mit Zwischenzeiten gebe. So war am Sonntag bei der Damen-Abfahrt auf der Datenleinwand nur die finale Messung zu sehen. Zuvor waren in der Kandahar-Arena wiederholt fehlerhafte Zwischenzeiten angezeigt worden.

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