Victoria Rebensburg
Victoria Rebensburg beim Riesenslalom in Maribor. Foto: Marco Trovati

Victoria Rebensburg beim Riesenslalom in Maribor. Foto: Marco Trovati

dpa

Victoria Rebensburg beim Riesenslalom in Maribor. Foto: Marco Trovati

Maribor (dpa) - Viktoria Rebensburg ist ohne den erhofften Podestrang in das neue Jahr gestartet. Beim Weltcup-Riesenslalom von Maribor wurde die beste deutsche Skirennfahrerin Fünfte.

Der Sieg ging an Tessa Worley, die im sechsten Riesentorlauf dieses WM-Winters zum dritten Mal ganz oben auf dem Podest stand. Die Französin gewann vor Sofia Goggia aus Italien (+0,16) und der Schweizerin Lara Gut (+0,25). Die im ersten Lauf führende Amerikanerin Mikaela Shiffrin rutschte nach zuletzt zwei Riesenslalom-Siegen noch auf Rang vier ab.

Rebensburg fehlten am Ende 73 Hundertstelsekunden zum Podest. Dass sie sich von Platz sieben nach dem ersten Durchgang etwas noch vorne kämpfte, war zumindest ein kleiner Trost. «Wenn man nicht 100 Prozent die richtige Abstimmung hat, ist es schwer, ganz vorn mitzufahren und Rennen zu gewinnen», sagte die Olympiasiegerin von 2010 im ZDF.

Nach einer Verletzung in der Saisonvorbereitung hatte Rebensburg mit einem dritten Rang Ende Dezember am Semmering auf weitere Erfolge in den wichtigsten Wochen der Saison und der WM hoffen lassen. In Maribor, wo sie vor einem Jahr gewonnen hatte, konnte die Kreutherin mit den Schnellsten aber nicht mithalten. Siegerin Worley erzählte: «Das war ein großer Kampf bis zum Ende, es war hart.» Nach zwei zweiten Plätzen hinter Shiffrin gelang ihr diesmal die Revanche.

Nicht in das Finale geschafft hatten es aus dem Deutschen Skiverband Lena Dürr als 51. und Katrin Hirtl-Stanggaßinger, die ausschied.

Der erste Riesenslalom 2017 war für eine frühere Spitzenfahrerin die Abschiedsvorstellung: Tina Maze, die mehrmalige Weltmeisterin, Olympiasiegerin und Weltcup-Gesamtsiegerin, bestritt ihr letztes Rennen in Maribor. Sie schwang auf der Piste einmal ab und umarmte ihre Trainer, ehe sie kurz vor Schluss bremste, die Skier abschnallte und über die Ziellinie spazierte. «Das war wirklich unglaublich», sagte sie. Diesen Abschluss ihrer langen Karriere «wollte ich machen. Dazu hatte ich früher nicht die Chance, aber das war mir wichtig.»

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