An einer Piste wird ein Fangzaun aufgebaut.
An einer Piste wird ein Fangzaun aufgebaut.

An einer Piste wird ein Fangzaun aufgebaut.

dpa

An einer Piste wird ein Fangzaun aufgebaut.

Kitzbühel/Cortina d'Ampezzo (dpa) - 100-prozentige Sicherheit kann es im alpinen Ski-Weltcup nie geben. Um jedoch schwere Verletzungen bei Stürzen zu vermeiden, bestehen mehrere Möglichkeiten zum Schutz der Rennfahrer.

Schutzkleidung: Ein Sturzhelm ist für jeden Fahrer während der Rennen und Trainingsläufe vorgeschrieben. Auch ein Rückenpanzer, der schwere Stürze bei den Schussfahrten abfangen soll, ist Standard. In den technischen Disziplinen Riesenslalom und Slalom tragen die Athleten Schien- und Handschoner, um sich vor dem Kontakt mit den Kippstangen zu schützen. Weiche Ohrprotektoren sind nur im Torlauf erlaubt. Da besonders Verletzungen am Knie häufig auftreten, hat das Bundesinstitut für Sportwissenschaft jüngst die Entwicklung eines Knieprotektors ausgeschrieben.

Fangnetze: Verschiedene Netze sollen den Fahrer im Fall eines Sturzes aufhalten und Schlimmeres verhindern. Auf der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel sind beispielsweise zwei Kilometer sogenannter Gleitzäune und 1300 Meter Hochsicherheitsnetze aufgestellt. Zudem gibt es vier Kilometer an zwei Meter hohen Auffangzäunen sowie 47 ständig aufgeblasene Luftmatten, die Kameratürme absichern sollen.

Medizinisches Personal: Das Reglement der FIS schreibt für jedes Rennen einen Medizinischen Leiter, der die Dienste an der Strecke koordiniert, und einen Pistendienst zur Bergung des gestürzten Rennfahrers vor. Zudem soll ein unter anderem auf Herzprobleme speziell geschultes «Trauma-Team» jeden schwer verletzten Wettkämpfer binnen vier Minuten erreichen können.

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