In der Hocke
Maria Riesch war bei der Trainingsabfahrt am schnellsten.

Maria Riesch war bei der Trainingsabfahrt am schnellsten.

dpa

Maria Riesch war bei der Trainingsabfahrt am schnellsten.

Cortina d'Ampezzo (dpa) - Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch ist beim ersten Training zur Weltcup-Abfahrt im italienischen Cortina d'Ampezzo klar die beste Zeit gefahren. Die Skirennfahrerin aus Partenkirchen lag auf der Tofana 51/100 Sekunden vor der Amerikanerin Julia Mancuso, die Zweite wurde.

Den dritten Platz bei der ersten von zwei Trainingsfahrten belegte die Italienerin Daniela Merighetti. Die Amerikanerin Lindsey Vonn landete auf dem 29. Rang. Nach einem großen Fehler konnte sie nur knapp einen Sturz vermeiden und ließ es danach auf dem drehenden und unruhigen Kurs ruhiger angehen. Die Amerikanerin kam 4,34 Sekunden hinter Riesch ins Ziel. Das Training der Herren in Kitzbühel wurde abgesagt.

«Schön, auch mal im Training schnell zu sein», meinte Riesch. Nach dem Ausfall von Riesenslalom und Slalom in Maribor freut sie sich auf die «Speedrennen in Cortina d'Ampezzo, wo ich in meiner Karriere schon einige Male auf dem Podium stehen konnte», sagte die 26- Jährige. «Besonders gerne erinnere ich mich natürlich an meinen Sieg im Super-G 2008. Auch in den nächsten Tagen werde ich wieder konzentriert und zielorientiert daran arbeiten, möglichst viele Punkte zu sammeln.»

Mannschaftlich geschlossen auftreten wolle man in Cortina, sagte Cheftrainer Thomas Stauffer. Im ersten Training bei zum Teil schwieriger Sicht klaffte hinter Riesch eine große Lücke. Die Oberstdorferin Gina Stechert kam als 26. ins Ziel, Viktoria Rebensburg belegte den 44. und Isabelle Stiepel (Mittenwald) den 54. Rang. In Cortina finden am 21. und 23. Januar zwei Super-G statt, am 22. Januar eine Abfahrt.

Bei den Herren in Kitzbühel wurde das Abfahrts-Training abgesagt. Wegen der Wetterlage hatte die Jury die Rennstrecke gesperrt. Im oberen Streckenteil war Schnee gefallen, im unteren hatte Regen die Piste aufgeweicht. Die Veranstalter hoffen auf die angekündigten sinkenden Temperaturen, damit das Renn-Programm wie geplant durchgezogen werden kann. Für den 21. Januar ist der Super-G vorgesehen, für den 22. Januar die Abfahrt und zum Abschluss am 23. Januar der Slalom mit Felix Neureuther.

«Ich freue mich sehr auf Kitzbühel, wo ich im letzten Jahr meinen ersten Weltcup-Sieg feiern konnte. Ich mag den Hang und möchte auch heuer wieder ein gutes Ergebnis einfahren», sagte Neureuther.

Fraglich ist der Start von Österreichs Abfahrts-Ass Michael Walchhofer. Der 35-Jährige, der in dieser Saison schon in Lake Louise, Gröden und Bormio siegte, fädelte beim Training mit dem Ski ein, bekam die Stange auf das linke Knie und den Hals.

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