Aufgeheitert
Als Dritte kann Viktoria Rebensburg (r) neben Federica Brignone (l) und der Siegerin Tessa Worley schon wieder lachen. Foto: Antonio Bat

Als Dritte kann Viktoria Rebensburg (r) neben Federica Brignone (l) und der Siegerin Tessa Worley schon wieder lachen. Foto: Antonio Bat

dpa

Als Dritte kann Viktoria Rebensburg (r) neben Federica Brignone (l) und der Siegerin Tessa Worley schon wieder lachen. Foto: Antonio Bat

Kranjska Gora (dpa) - Vor einer Woche verließ Viktoria Rebensburg mit enttäuschter Miene den Weltcup in Cortina d'Ampezzo, in Kranjska Gora konnte die Riesenslalom-Olympiasiegerin wieder lächeln.

Mit Rang drei fuhr die 22 Jahre alte Skirennfahrerin aus Kreuth ihren dritten Podestplatz des Winters ein und festigte die Führung in der Disziplinwertung. «Ich bin sehr zufrieden. Die letzten Wochen waren einfach nicht so leicht und deshalb gibt das auf alle Fälle Auftrieb», sagte Rebensburg, die sich in Slowenien nur Siegerin Tessa Worley (Frankreich) und Federica Brignone (Italien) geschlagen geben musste.

Nach drei Nullnummern in den vergangenen vier Speedrennen war der Erfolg für Rebensburg besonders wichtig. Im Finale fuhr sie von Rang sieben nach dem ersten Durchgang bis auf den Stockerl-Platz vor und war die Beste eines starken deutschen Teams, das erstmals seit Sölden 2010 wieder mit vier Sportlerinnen in den Top-15 war. Maria Höfl-Riesch fuhr als Sechste ihr bestes Riesentorlauf-Ergebnis seit Dezember 2010 ein, Lena Dürr verbuchte als Elfte ihr drittbestes Ergebnis in dieser Disziplin und für Veronique Hronek gab es im sechsten Riesentorlauf-Versuch zum ersten Mal Weltcup-Punkte. Barbara Wirth und Veronika Staber hatten die Qualifikation für den zweiten Lauf verpasst.

«Aus meiner Sicht ist der Riesenslalom die schönste Disziplin von allen und es ist schön, wenn da die mannschaftliche Stärke kommt. Auch Katy Hölzl ist auf dem Weg der Besserung und wird hoffentlich bald wieder zum Team stoßen», sagte Rebensburg. Die ehemalige Weltmeisterin Hölzl, die Ende Dezember in Lienz nach langer Verletzungspause ihr Comeback gegeben hatte, ließ den Weltcup in Slowenien aus, um sich weiter im Training in Form zu bringen. Rebensburg wird in der kommenden Woche den Weltcup in St. Moritz auslassen, um für den Riesentorlauf zu arbeiten. Beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen Anfang Februar will sie wieder angreifen.

Nach den zwei Podestplätzen in Cortina vor einer Woche zeigte sich Gesamtweltcupsiegerin Maria Höfl-Riesch auch beim Wechsel zu den technischen Disziplinen gut in Form. «Der zweite Durchgang war wirklich mit guter Attacke, auch wenn nicht jeder Schwung perfekt war», betonte die 27-Jährige und war über das beste Saisonergebnis in ihrer schwächsten Disziplin «richtig stolz».

Zudem freute sie sich für die Teamkollegin. «Für Vicky ist es toll, dass sie im Kampf um kleine Kugel mit einem Podestplatz viele Punkte gemacht hat.» In der Disziplinwertung führt Rebensburg mit 290 Punkten vor Anna Fenninger (Österreich/222) und Lindsey Vonn (USA/217). Die Amerikanerin liegt im Gesamtklassement mit 934 Zählern vor Tina Maze (Slowenien/638) vorn.

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