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Die Bedingungen beim Super-G waren extrem. Foto: Christophe Karaba

Die Bedingungen beim Super-G waren extrem. Foto: Christophe Karaba

dpa

Die Bedingungen beim Super-G waren extrem. Foto: Christophe Karaba

Schladming (dpa) - Auch nach den negativen WM-Schlagzeilen in österreichischen und deutschen Medien hat es aus dem Lager des US-Skiverbandes keine Kritik am Super-G der Damen gegeben.

Schon am Vorabend hatte kein Mannschaftsvertreter während des offiziellen Teamcaptainsmeeting in Schladming missbilligende Worte angestimmt.

«Das Rennen hat stattgefunden, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Es gab keine Diskussion darüber, dass es nicht stattfinden hätte sollen», hatte der amerikanische Alpin-Chef Patrick Riml erklärt. FIS-Renndirektor Atle Skaardal betonte, dass es zum Zeitpunkt der Stürze keine Probleme mit der Sicht oder der Piste gegeben hatte.

Bereits vor dem Start hatte der deutsche Alpin-Direktor Wolfgang Maier auf die schwierigen Verhältnisse hingewiesen und fand die Austragung unglücklich. «Ich mag Schladming und ich komme sehr gerne hierher. Man will bei der WM in Schladming Superlative schaffen, so wird das nicht gehen. Denn statt Superlativen hat man nun ein Rennen, das nicht für alle gleich war, einen Abbruch sowie einen schwer verletzten Superstar. Da hat man einen Elfer aus fünf Metern verschossen», sagte Maier. «Bitterer Start in unsere Ski-WM», schrieb die österreichische «Krone».

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