Henrik Kristoffersen
Henrik Kristoffersen feierte beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel seinen ersten Saisonsieg. Foto: Jean-Christophe Bott

Henrik Kristoffersen feierte beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel seinen ersten Saisonsieg. Foto: Jean-Christophe Bott

dpa

Henrik Kristoffersen feierte beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel seinen ersten Saisonsieg. Foto: Jean-Christophe Bott

Kitzbühel (dpa) - Ski-Star Marcel Hirscher hat in einem schwierigen Slalom von Kitzbühel seinen nächsten Erfolg und damit vorerst auch die Sieg-Rekordmarke seines Landsmanns Hermann Maier verpasst.

Bei schwierigen Bedingungen mit heftigem Schneefall musste sich der Weltcup-Führende seinem Dauerrivalen Henrik Kristoffersen geschlagen geben. Der Norweger dominierte das Rennen mit einem Vorsprung von fast einer Sekunde auf Hirscher und freute sich nach sieben zweiten Plätzen über den ersten Sieg im Olympia-Winter.

«Ich war am Limit. Es war nicht kontrolliert, es war etwas drüber», berichtete Kristoffersen im ORF, nachdem ihm bei einem wilden Jubelschrei im Ziel die Erleichterung anzumerken war. Nach insgesamt zehn Podestplätzen schaffte es der Skandinavier nun ganz nach oben und dürfte für einen Showdown bei Olympia gegen Hirscher sorgen.

Der Österreicher bleibt der erste Anwärter auf die Starrolle bei den Winterspielen in Südkorea, auch wenn er einen Prestigeerfolg auf dem Ganslernhang nach zuvor fünf Slalom-Siegen in Serie in dieser Saison verpasste. Mit seinem 54. Erfolg hätte er Ski-Legende Maier in der ewigen Bestenliste auf Platz zwei einholen können. «Henrik war heute einsame Klasse», lobte Hirscher, der vor Olympia aber noch drei Chancen hat, Maier im Klassement doch noch einzuholen. Zunächst steht am Dienstag in Schladming der spektakuläre Nacht-Slalom an.

Vom Podest in Kitzbühel, das der Schweizer Daniel Yule komplettierte, waren die deutschen Starter ohne den verletzten Felix Neureuther weit entfernt. Fritz Dopfer schaffte es als einziger DSV-Athlet in die Punkte, er kam auf Rang 18. Der nach einem Unterschenkelbruch noch nicht topfitte Garmischer freute sich nach einem schwachen ersten Lauf, im Finale noch acht Plätze gutgemacht zu haben. «Mal wieder ein grünes Licht vor meinem Namen zu sehen, ist auch schön», sagte er.

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