Für Viktoria Rebensburg lief das Weltcup-Wochenende nicht rund. Foto: Andrea Solero
Für Viktoria Rebensburg lief das Weltcup-Wochenende nicht rund. Foto: Andrea Solero

Für Viktoria Rebensburg lief das Weltcup-Wochenende nicht rund. Foto: Andrea Solero

dpa

Für Viktoria Rebensburg lief das Weltcup-Wochenende nicht rund. Foto: Andrea Solero

Val d'Isère (dpa) - Dieses Wochenende war für Viktoria Rebensburg und den Deutschen Skiverband zum Vergessen. Ein übler Magen-Darm-Infekt am Samstag und ein Ausfall beim Super-G am Sonntag haben der besten DSV-Rennfahrerin den Trip nach Val d'Isère komplett vermasselt.

«Es war brutal. So etwas habe ich in meinem Leben noch nie erlebt», sagte die Oberbayerin zu ihrer plötzlichen Erkrankung am Freitagabend. Den Sieg im Super-G holte sich dann Lara Gut aus der Schweiz und revanchierte sich für die zwei Ausfälle an den beiden Tagen zuvor in der Kombination und in der Abfahrt. Gut gewann vor Tina Weirather aus Liechtenstein (+0,13) und der Italienerin Elena Curtoni (+1,21).

Für Rebensburg, deren Magen «nur ein bisschen Baguette» vertrug, gab es nichts zu holen. «Ich hatte keine Spannung im Körper», erzählte die Olympiasiegerin von 2010. Dass sie vor ihrem Ausfall im oberen Teil der Strecke mit Gut mithalten konnte, stimmte nur ein wenig versöhnlich. Die Teamkolleginnen Kira Weidle (32./+3,50) und Patrizia Dorsch (37./+4,30) verpassten die Top 30, Michaela Wenig schied aus.

Am Ende reiste das Team also mit einer schwachen Bilanz aus Val d'Isère ab. Bei den drei Rennen fuhr keine einzige Athletin in die Punkte. Ein Wochenende ganz ohne Top-30-Rang war dem DSV letztmals im März 2015 in Garmisch-Partenkirchen passiert. Bei dem Heim-Event wurden damals aber auch nur zwei Rennen ausgefahren.

In Frankreich hatte vor allem Rebensburg Pech. Nachdem sie auf die Kombi am Freitag verzichtet hatte, um sich auf die zwei anderen Speed-Rennen zu konzentrieren, erwischte sie noch am Abend ein Magen-Darm-Infekt. Sie musste sich «drei, vier extrem harte Stunden» lang übergeben. An einen Start in der Abfahrt, bei der die Slowenin Ilka Stuhec den vierten Saisonsieg feierte, war nicht zu denken.

Am Sonntag war Rebensburg alles andere als fit. Dennoch probierte es die Kreutherin, kam aber nicht ins Ziel. Die anstehende kurze Pause bis zum nächsten Riesenslalom am Dienstag in Courchevel sehnt sie herbei. «Jetzt muss ich mich erstmal erholen und was essen.»

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer