Sicherheit
Marcel Hirscher stieß eine Sicherheitsdebatte an. Foto: Expa/Erich Spiess

Marcel Hirscher stieß eine Sicherheitsdebatte an. Foto: Expa/Erich Spiess

dpa

Marcel Hirscher stieß eine Sicherheitsdebatte an. Foto: Expa/Erich Spiess

Kitzbühel (dpa) - Nach dem Streif-Sturz von Aksel Lund Svindal und dem Saisonende für den Norweger hat sein Konkurrent Marcel Hirscher eine Sicherheitsdebatte angestoßen.

«Leider ist es nicht die einzige Verletzung am Kitzbühel-Wochenende», meinte der österreichische Ski-Star im ORF. Er bezog sich auf die Stürze seiner Teamkollegen Hannes Reichelt und Georg Streitberger im Abfahrtsrennen sowie von Florian Scheiber und Max Franz bei den Trainingsfahrten.

«Es ist momentan der Punkt, wo man sich Gedanken machen muss, was ist möglich und was ist schaffbar, und was ist fahrbar und was ist zu gefährlich. Ich bin mir bewusst, dass das ein schmaler Grat ist zwischen Show und zu gefährlich», sagte Hirscher. Er sei sich bewusst, dass diese Entscheidung zu treffen «sicherlich der schwierigste Job» ist. Hirscher hat durch den Ausfall von Svindal nun sehr gute Chancen auf den fünften Gesamtweltcupsieg nacheinander.

Svindal riss sich am Samstag das vordere Kreuzband und den Meniskus im rechten Knie und muss voraussichtlich ein knappes Jahr pausieren. Streitberger und Scheiber erlitten ähnliche Verletzungen. Alle drei waren wie Franz und Reichelt in Kitzbühel nach der Hausbergkante zu Beginn der Traverse gestürzt und in den Fangzaun gekracht.

FIS-Renndirektor Markus Waldner betonte am Abend, dieser Bereich sei «hart», aber nicht unsicher gewesen.

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