Felix Loch wartet weiter auf seinen ersten Weltcup-Sieg. Foto: Sven Hoppe
Felix Loch wartet weiter auf seinen ersten Weltcup-Sieg. Foto: Sven Hoppe

Felix Loch wartet weiter auf seinen ersten Weltcup-Sieg. Foto: Sven Hoppe

dpa

Felix Loch wartet weiter auf seinen ersten Weltcup-Sieg. Foto: Sven Hoppe

Königssee (dpa) - Rodel-Olympiasieger Felix Loch hat selbst auf seiner Heimbahn nicht zu alter Stärke zurückgefunden. Bei der EM am Königssee fuhr der Weltmeister nur auf den vierten Rang und verpasste dadurch ein aus deutscher Sicht perfektes Ergebnis.

Am Vortag hatten sich Lochs Trainingskollegen Tobias Wendl/Tobias Arlt bei den Doppelsitzern sowie Natalie Geisenberger bereits den Titel auf der ältesten Kunsteinsbahn der Welt gesichert. Auch die deutsche Team-Staffel mit Wendl/Arlt, Geisenberger und Ralf Palik setzte sich zum Abschluss klar gegen die Konkurrenz durch. Für Loch bleibt die bisherige Weltcup-Saison dagegen eine Enttäuschung.

Bei noch keinem der bisherigen fünf Weltcups dieses Winters schaffte der Bayer einen Sieg bei den Einsitzern. Durch seinen vierten Platz am Königssee rutschte er in der Gesamtwertung auf den dritten Rang ab. Den Europameister-Titel holte sich stattdessen der Russe Semen Pawlitschenko. Bester Deutscher war der Oberwiesenthaler Ralf Palik auf dem zweiten Rang. «Das ist ein unglaublich schönes Gefühl, hier Vize-Europameister zu werden», sagte er.

Der Weltcup in Bayern wurde gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet. «Super glücklich» fühlten sich auch Wendl/Arlt, die nach Olympiasieg und WM-Gewinn nun alle großen Titel im Rennrodeln geholt haben. Dabei hatten die Rennen am Donnerstag wegen starken Schneefalls unter erschwerten Bedingungen stattgefunden. Bei den Damen war deshalb nur ein Lauf durchgeführt worden. «Für mich ist das im Endeffekt ganz gut. Wer weiß, was im zweiten Lauf passiert wäre», sagte Geisenberger grinsend. Zweitbeste Deutsche war Tatjana Hüfner, die Dritte geworden war.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer