Natalie Geisenberger
Natalie Geisenberger fuhr in Lillehammer auf Rang zwei. Foto: Martin Schutt

Natalie Geisenberger fuhr in Lillehammer auf Rang zwei. Foto: Martin Schutt

dpa

Natalie Geisenberger fuhr in Lillehammer auf Rang zwei. Foto: Martin Schutt

Lillehammer (dpa) - Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken stehen kurz vor dem Gewinn des Gesamtweltcups.

Die Miesbacherin belegte in Lillehammer nach zwei Läufen mit 0,033 Sekunden Rückstand auf Summer Britcher aus den USA Rang zwei. Dennoch steht Geisenberger rund drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang mit 880 Punkten kurz vor ihrem sechsten Gesamtsieg in Serie. Die 29-Jährige kann wie die Thüringer Eggert und Benecken, die nach ihrem Sieg auf der Olympiabahn von 1994 den dritten Gesamterfolg vor Augen haben, den Triumph schon im Sprintrennen am Sonntag perfekt machen.

Geisenberger fand ihre Leistung trotz des verpassten Sieges «super». Britcher sei «blitzsauber gefahren», sagte sie der ARD. «Mich hat auch der Sturz von Dajana etwas verunsichert. Ich bin eigentlich zufrieden, das war ein supergeiles Rennen.» Ihre Team-Kollegin Dajana Eitberger war im zweiten Lauf im unteren Teil der Strecke gestürzt und ausgeschieden, die vorherige Gesamtzweite aus Ilmenau blieb aber unverletzt. «Sie hatte in Kurve 13 ein Problem. Die Schwierigkeiten gingen aber schon oben los», sagte Bundestrainer Norbert Loch.

Neue Gesamtzweite ist die Weltmeisterin Tatjana Hüfner aus Blankenburg, die nun 645 Punkte hat. Sie wurde Vierte. Ihren ersten Podestplatz in dieser Saison fuhr die 21-jährige Julia Taubitz aus Annaberg-Buchholz mit Rang drei heraus.

Die Weltmeister Eggert und Benecken feierten ihren siebten Saisonsieg. Das Duo, das in diesem Winter auch einen Sprint-Weltcup für sich entschied, setzte sich nach zwei Durchgängen klar vor den Österreichern Peter Penz und Georg Fischler durch und hat in der Gesamtwertung mit 970 Punkten 248 Zähler Vorsprung auf die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt. Das Duo aus Bayern wurde in Lillehammer Dritter.

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