Toni Eggert (oben) und Sascha Benecken gewannen erstmals ein Weltcuprennen. Foto: Martin Schutt
Toni Eggert (oben) und Sascha Benecken gewannen erstmals ein Weltcuprennen. Foto: Martin Schutt

Toni Eggert (oben) und Sascha Benecken gewannen erstmals ein Weltcuprennen. Foto: Martin Schutt

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Toni Eggert (oben) und Sascha Benecken gewannen erstmals ein Weltcuprennen. Foto: Martin Schutt

Oberhof (dpa) - Die Rodel-Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken haben den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere eingefahren. Vier Wochen vor der Heim-WM war das Duo auf seiner Hausbahn in Oberhof nicht zu schlagen und fuhr überlegen auf Platz eins.

Tobias Wendl und Tobias Arlt mussten sich hinter ihren siegreichen Teamkollegen mit dem zweiten Platz begnügen. Ronny Pietrasik und Christian Weise wurden Siebte. «Das ist einfach nur unbeschreiblich. Ich kann das gerade noch gar nicht so richtig glauben», sagte Steuermann Eggert nach dem Weltcup-Premierensieg.

«Es ist ein Klassegefühl, einen Weltcup zu gewinnen», stellte Eggert fest und bekannte: «Eingangs der langen Geraden beim zweiten Lauf war ich mir sicher, dass es reichen würde». Eggert/Benecken verbesserten im ersten Durchgang den gerade von Wendl/Arlt aufgestellten Bahnrekord auf der durch die Verlegung der Startzeitschranke um sieben Meter verkürzten Messstrecke auf 41,765 Sekunden. Auch im zweiten Durchgang fuhren die beiden Bestzeit.

«Oberhof ist unsere Heimbahn. Hier sind wir stärker als auf anderen Bahnen, auf denen wir gegenüber den meisten Kontrahenten Erfahrungsnachteile haben», bewertete der Hintermann des erst vor eineinhalb Jahren zusammengestellten Doppelsitzers die Leistung. «Dazu kommt, dass wir immer besser gemeinsam miteinander rodeln. Sascha muss ja fühlen, was ich mache. Das ist für ihn im 'Blindflug' zehnmal schwerer als für mich», ergänzte der Steuermann des auch privat befreundeten Duos aus Friedrichroda und Suhl.

Dagegen verpassten die Weltcup-Gesamtsieger Wendl/Arlt ihren dritten Sieg in Serie. Durch den zweiten Platz vor den Österreichern Andreas und Wolfgang Linger konnte der Bayern-Express aber seinen Rückstand auf die Olympiasieger im Gesamt-Weltcup weiter verringern.

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