Die Kanadierin Alex Gough freut sich nach ihrem überraschenden Sieg.
Die Kanadierin Alex Gough freut sich nach ihrem überraschenden Sieg.

Die Kanadierin Alex Gough freut sich nach ihrem überraschenden Sieg.

dpa

Die Kanadierin Alex Gough freut sich nach ihrem überraschenden Sieg.

Paramonowo (dpa) - Praktisch mit Ansage hat die Kanadierin Alex Gough die Siegesserie der deutschen Rodel-Frauen beendet.

Anfang Januar beim Weltcup am Königssee belegte die 23-Jährige Rang drei hinter Siegerin Natalie Geisenberger und Tatjana Hüfner und kündigte danach an: «Vielleicht schaffe ich demnächst Rang zwei. Oder vielleicht sogar noch mehr, wer weiß.»

Zur erweiterten Weltspitze gehört der Schützling des deutschen Trainers Wolfgang Staudinger schon länger, doch erst in diesem Winter ist Gough zur absoluten Top-Fahrerin aufgestiegen. Vor einem Jahr in Vancouver galt Gough schon als Medaillenanwärterin, doch mit der nach dem Todessturz des Georgiers Nodar Kumaritaschwili verkürzten Strecke kam sie nicht zurecht und landete abgeschlagen auf Platz 18.

Der Enttäuschung folgte der Triumph: Im Dezember fuhr Gough in Winterberg mit Rang drei ihr bisher bestes Ergebnis ein. «So kann es weitergehen», sagte sie. Gesagt, getan: Nach Platz 30 bei der WM 2005, Platz 24 2007 und Rang 4 2009 fuhr sie vor zwei Wochen WM-Bronze ein - als erste kanadische Rodlerin. Und nun der erste Weltcup-Sieg, mit dem sie die seit 13 Jahren anhaltende Serie der Deutschen beendete. «Das ist ein historischer Sieg für Kanada und auch für den Rodel-Weltverband FIL», erklärte Goughs Trainer Staudinger.

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