Berlin (dpa) - Die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften vom 10. bis 13. März in Inzell sind der Saisonhöhepunkt der Eisschnellläufer. Für die dritte Weltmeisterschaft der Saison nach der Sprint-WM in Heerenveen und der Mehrkampf-WM in Calgary ist das Starterkontingent limitiert.

Daher müssen sich alle Athleten über Top-Platzierungen im Weltcup oder Spitzenzeiten (Time-Ranking) für Inzell qualifizieren. Maximal sind drei Läufer bzw. Läuferinnen pro Nation pro Strecke startberechtigt. Auf den Distanzen über 500, 1000 und 1500 (jeweils Herren/Damen) sowie 3000 (Damen) und 5000 Meter (Herren) dürfen 24 Athleten (12 Paare) starten. Auf den längeren Kanten über 5000 (Damen) und 10 000 Meter (Herren) ist die Starterzahl auf 16 begrenzt. Im Team-Wettbewerb sind die jeweils besten sieben Nationen im Weltcup sowie der Gastgeber (Deutschland) startberechtigt.

Die Einzel-Startplätze werden über ein Splitting vergeben: 14 der 24 Tickets erhalten die Besten im Weltcup, zehn Fahrkarten erhalten die Sportler mit den besten Zeiten der Saison. Bei den beiden langen Strecken werden acht Plätze nach dem Weltcup-Endstand und genau so viele über das Time-Ranking vergeben.

Da Claudia Pechstein aufgrund ihrer Sperre nicht um eine vordere Weltcup-Platzierung kämpfen konnte, muss sie beim Weltcup in Salt Lake City (18./19. Februar) oder dem Weltcup-Finale in Heerenveen (4.-6. März) eine Topzeit für das Time-Ranking schaffen. Spitzenzeiten sind aber fast ausschließlich auf den Hochlandbahnen in Calgary und Salt Lake City möglich. Daher konzentriert sich die Berlinerin ganz auf den 5000-Meter-Auftritt am 18. Februar in Utah. Sie muss dort eine der Top-Acht-Zeiten hinter dem im Weltcup vorn liegenden acht Gegnerinnen erreichen, um in Inzell dabei zu sein.

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