Claudia Pechstein strebt nach dem Ende ihrer Karriere als Eisschnellläuferin den Trainerberuf an. Foto: Daniel Naupold
Claudia Pechstein strebt nach dem Ende ihrer Karriere als Eisschnellläuferin den Trainerberuf an. Foto: Daniel Naupold

Claudia Pechstein strebt nach dem Ende ihrer Karriere als Eisschnellläuferin den Trainerberuf an. Foto: Daniel Naupold

dpa

Claudia Pechstein strebt nach dem Ende ihrer Karriere als Eisschnellläuferin den Trainerberuf an. Foto: Daniel Naupold

Berlin (dpa) - Claudia Pechstein möchte nach dem Ende ihrer Karriere gerne Trainerin werden. Das erklärte die 41 Jahre alte Eisschnelllauf-Olympiasiegerin in einem Interview der «Welt am Sonntag». «Ich würde mich da gerne mehr einbringen, als Trainerin meine Erfahrung weitergeben», sagte Pechstein.

Jedoch denkt die fünfmalige Olympiasiegerin auch nach ihren sechsten Winterspielen in Sotschi nicht ans Aufhören. «Ich würde gerne noch weitermachen - immer unter der Voraussetzung, dass ich gesund bin», meinte sie. «Viele sagen: "Die ist ja verrückt." Ja, ich bin verrückt. Ich laufe seit vielen Jahren linksrum im Kreis, das ist eben nicht normal.» Und sie fügt hinzu: «Ich glaube, die Fußballer ab Mitte 30 würden wahrscheinlich alle gerne weiterspielen. Doch sie werden von den Jüngeren verdrängt. Das ist im Eisschnelllauf ganz anders. (...) Ich habe oft gesagt: Die Jungen sollen einfach schneller laufen als ich, schon bin ich weg vom Fenster.»

In der Zeit ihrer Sperre wegen auffälliger Blutwerte habe sie neuen Mut gefasst. «Normalerweise hätte ich meine Karriere nach den Winterspielen 2010 in Vancouver beendet. Tatsache ist, dass ich wegen meines sehr erfolgreichen Comebacks in Sotschi dabei bin. Ich freue mich sehr, dass ich mich nicht habe kleinkriegen lassen von der ISU. Dass ich meine Wut über deren Fehlurteil in gute Leistungen auf dem Eis umgesetzt habe. Das ist mir nicht immer leicht gefallen.»

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