Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sieht ihr Image zerstört. Foto: Rainer Jensen
Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sieht ihr Image zerstört. Foto: Rainer Jensen

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sieht ihr Image zerstört. Foto: Rainer Jensen

dpa

Eisschnellläuferin Claudia Pechstein sieht ihr Image zerstört. Foto: Rainer Jensen

Berlin (dpa) - Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein sieht den Weltverband ISU unter Druck.

«Wenn die Münchner Kammer ernstmacht, wird es für die ISU richtig böse. Die Verbandsbosse haben es aber auch verdient. Die haben mir alles genommen. Die haben mein Image komplett zerstört», sagte die 42 Jahre alte Berlinerin in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Am 15. Januar will das Oberlandesgericht München ein Urteil im Schadensersatzprozess von Pechstein gegen die ISU fällen. Die erfolgreichste deutsche Wintersportlerin fordert 4,4 Millionen Euro, weil sie 2009 aufgrund eines verdächtigen Blutwertes für zwei Jahre gesperrt worden war. Pechstein hatte eine vererbte Anomalie für den auffälligen Wert verantwortlich gemacht.

Hart ins Gericht geht Pechstein mit der jungen deutschen Generation in ihrem Sport. «Man muss einen Killerinstinkt haben als erfolgreicher Sportler, und den vermisse ich bei der heutigen Generation», sagte sie. Heute reiche es der «zweiten Garde, dabei zu sein. Die strengen sich nur so lange an, bis sie im Flieger sitzen und irgendwo shoppen gehen können.»

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