Claudia Pechstein ist trotz Rang 15 doch ins Finale gekommen. Foto: Terje Bendiksby
Claudia Pechstein ist trotz Rang 15 doch ins Finale gekommen. Foto: Terje Bendiksby

Claudia Pechstein ist trotz Rang 15 doch ins Finale gekommen. Foto: Terje Bendiksby

dpa

Claudia Pechstein ist trotz Rang 15 doch ins Finale gekommen. Foto: Terje Bendiksby

Hamar (dpa) - Wut und Freude lagen bei Claudia Pechstein nach der dritten Strecke der Eisschnelllauf-Europameisterschaften in Hamar dicht beeinander.

Zunächst verließ die Berlinerin mit langem Gesicht wortlos die Arena, weil sie durch eine Kollision beim zweiten Bahn-Wechsel mit der Russin Olga Graf behindert wurde, dann erreichte sie die Nachricht vom Verzicht der in der Gesamtwertung drittplatzierten Russin Jekaterina Schichowa. Damit darf Pechstein doch im Feld der Top-Acht-Läuferinnen über 5000 Meter starten.

Pechstein hatte nach den Wechsel-Problemen über 1500 Meter in 1:59,49 Minuten nur den 15. Platz belegt. Damit wäre die EM für sie beendet gewesen, wenn nicht Schichowa ihren Platz wegen Erkrankung freigemacht hätte. «So ist Hamar», kommentierte Pechstein. Das Wikingerschiff ist für sie ein «Ort des Schreckens», nachdem sie hier vor vier Jahren bei der WM wegen erhöhter Blutwerte aus dem Rennen genommen wurde und im Vorjahr die WM wegen Grippe abbrechen musste.

Ihren dritten Sieg landete die überragende Titelverteidigerin Ireen Wüst in 1:54,87 Minuten. Der Niederländerin ist der dritte EM-Titel damit kaum noch zu nehmen. Pechsteins Rückstand auf einen Medaillenplatz beträgt schon rund zwölf Sekunden.

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