Eingebürgert
Aljona Savchenko und Bruno Massot können bei den Olympischen Spielen in Ryeongchang starten. Foto: Paul Chiasson

Aljona Savchenko und Bruno Massot können bei den Olympischen Spielen in Ryeongchang starten. Foto: Paul Chiasson

dpa

Aljona Savchenko und Bruno Massot können bei den Olympischen Spielen in Ryeongchang starten. Foto: Paul Chiasson

München (dpa) - Grünes Licht für die Paarlauf-WM-Zweiten Aljona Savchenko und Bruno Massot für die Olympischen Winterspiele: Der Franzose erhält in der nächsten Woche die deutsche Staatsbürgerschaft und ist damit berechtigt für einen Start in Pyeongchang in elf Wochen.

«Das Landratsamt Oberallgäu hat mitgeteilt, dass bei Herrn Bruno Massot die Einbürgerung in der kommenden Woche vorgenommen wird», sagte Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Weil die Wahl-Oberstdorfer beim Grand Prix Skate America in Lake Placid am Start sind, kann der formale Akt nicht früher vollzogen werden. «Das hätte auch in dieser Woche schon passieren können. Die Einbürgerungsurkunde liegt vor», betonte Dönsdorf.

Der 28-jährige Massot, der mehrere Anläufe für die obligatorischen Deutsch-Prüfungen nehmen musste, erhält den deutschen Pass in Sonthofen. Damit ist der Weg frei für Savchenko/Massot für die offizielle Nominierung der Olympia-Mannschaft durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am 16. Januar.

Die 33-jährige Savchenko gewann bereits zweimal Bronze bei Winterspielen mit ihrem früheren Partner Robin Szolkowy. Bei den Spielen in Pyeongchang gehört die gebürtige Ukrainerin mit ihrem neuen Partner zum Kreis der Gold-Kandidaten. Das Duo startet unterdessen mit einem Handicap in ihren zweiten Grand Prix. Massot plagt sich seit Ende Oktober mit Rückenbeschwerden. Das Paar muss in Lake Placid mindestens Zweiter werden, um sicher einen Platz im Finale der Serie Anfang Dezember in Japan zu haben.

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