77 Frauen und 75 Männer bilden das deutsche Team, das in zwei Wochen in Russland startet.

Angeführt von Freeskier Benedikt Mayr (vorne rechts) und Eisschnellläuferin Monique Angermüller (vorne links) zeigen die Sportler im Oktober in Düsseldorf die Kollektion für die deutsche Olympia-Mannschaft.
Angeführt von Freeskier Benedikt Mayr (vorne rechts) und Eisschnellläuferin Monique Angermüller (vorne links) zeigen die Sportler im Oktober in Düsseldorf die Kollektion für die deutsche Olympia-Mannschaft.

Angeführt von Freeskier Benedikt Mayr (vorne rechts) und Eisschnellläuferin Monique Angermüller (vorne links) zeigen die Sportler im Oktober in Düsseldorf die Kollektion für die deutsche Olympia-Mannschaft.

dpa

Angeführt von Freeskier Benedikt Mayr (vorne rechts) und Eisschnellläuferin Monique Angermüller (vorne links) zeigen die Sportler im Oktober in Düsseldorf die Kollektion für die deutsche Olympia-Mannschaft.

Frankfurt/Main. Der Countdown läuft: In zwei Wochen beginnen die Olympischen Winterspiele in Russland. Das Abenteuer Sotschi gehen 152 Athleten an. Das am Donnerstag vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) bekanntgegebenem Olympia-Aufgebot steckt voller Frauen-Power: 77 Athletinnen und 75 Athleten treten in 15 Disziplinen an. Vor vier Jahren waren 153 deutsche Sportler nach Vancouver entsendet worden.

Das Ziel

Ziel des deutschen Teams ist es, im Medaillenspiegel wieder einen Podestplatz zu erreichen. In Kanada war Deutschland mit zehn Gold-, 13 Silber- und sieben Bronzemedaillen zweiterfolgreichste Nation nach Kanada und vor den USA.

Die Medaillen

30 Medaillen lautet die Zielvorgabe des DOSB (siehe Kasten). „Das war, ist und bleibt unser grundsätzliches Ziel. Daran hat sich nichts geändert, daran wird sich auch nichts ändern“, erklärte der neue Präsident Alfons Hörmann.

Die Stars

Die weiblichen Stars im deutschen Team sind Slalom-Spezialistin Maria Höfl-Riesch und Eisschnellläuferin Claudia Pechstein. Bei den Männern sind Rennrodler Felix Loch und Skifahrer Felix Neureuther die bekanntesten Gesichter.

Die Jüngste

Jüngste im deutschen Team ist mit nur 15 Jahren Skispringerin Gianina Ernst aus Oberstdorf.

Der Älteste

Ältester mit 48 Jahren ist Curler John Jahr aus Hamburg.

Die Betreuer

171 Trainer und Betreuer stehen den Athleten zur Seite. Nach Sotschi reisen also 19 Betreuer mehr als Sportler.

Die Wartenden

Die Entscheidung über den Start des Ski-Freestylers Benedikt Mayr (Slopestyle) sowie der Snowboarder Luca Berg und David Speiser (beide Boardercross) fällt erst am Freitag.

Der Ausgeschlossene

Nicht dabei sein darf – wie schon vor vier Jahren – Eiskunstlauf-Trainer Karel Fajfr. Der heutige Betreuer von Maylin und Daniel Wende war 1995 vom Landgericht Stuttgart wegen Misshandlung und sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt worden. Der 70-Jährige verzichtet auf eine Klage gegen die Nichtnominierung.

Die Reise

Der größte Teil der Mannschaft fliegt am 4. Februar von Frankfurt nach Sotschi und wird am 24. Februar bei der Willkommensfeier am Münchner Flughafen zurück erwartet.

Der Fahnenträger

Wer bei der Eröffnung der Spiele die Fahne tragen und somit das deutsche Team anführen wird, soll am 6. Februar bekanntgegeben werden. Am Mittwoch hatte sich Diskus-Olympiasieger Robert Harting für Eisschnellläuferin Claudia Pechstein ausgesprochen.

Die Goldenen

Vier Einzel-Olympiasieger von Vancouver sind wieder dabei: die alpinen Asse Maria Höfl-Riesch und Viktoria Rebensburg sowie , die Rodler Tatjana Hüfner und Felix Loch.

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