Spätestens nach Sotschi will Robert Lehmann seine sportliche Karriere beenden. Foto: Terje Bendiksby
Spätestens nach Sotschi will Robert Lehmann seine sportliche Karriere beenden. Foto: Terje Bendiksby

Spätestens nach Sotschi will Robert Lehmann seine sportliche Karriere beenden. Foto: Terje Bendiksby

dpa

Spätestens nach Sotschi will Robert Lehmann seine sportliche Karriere beenden. Foto: Terje Bendiksby

Hamar (dpa) - Robert Lehmann hat bei der EM die Olympia-Norm geknackt. Trotzdem könnten die Rennen von Hamar für den 30 Jahre alten Erfurter der letzte Wettkampf der Karriere gewesen sein.

Mit Platz 13 über 5000 Meter erfüllte er als sechster Eisschnellläufer des Männer-Teams den zweiten Teil der Norm des Deutschen Olympischen Sportbundes. Ob er vom DOSB nominiert wird, bleibt aber fraglich: Da über 5000 Meter bereits drei Deutsche für Olympia qualifiziert waren, ist das Kontingent ausgeschöpft. «Wir werden ihn auf jeden Fall vorschlagen», sagte Teamchef Helge Jasch. Lehmann bliebe im Falle der Nominierung aber wohl nur die Rolle des Ersatzmannes.

Daher verkündete Lehmann nach seinem schnellsten EM-Rennen ohne Gram: «Spätestens nach Sotschi werde ich die Karriere beenden. Und wenn ich nicht mitreise, war Hamar mein letzter Wettkampf.» Auf jeden Fall werde er noch im Trainingslager in Inzell den Teamgefährten bei der Olympia-Vorbereitung helfen, kündigte er an. «Ich freue mich, dass der Verband an mich glaubt. Ich stelle aber keine Ansprüche.»

Lehmann hatte in diesem Winter ganz auf die Team-Verfolgung gesetzt, in der er mit den Plätzen 4 (2011), 5 (2007) und 6 (2012) auch seine besten WM-Resultate erzielte. Doch das Herren-Trio verpasste ebenso wie das Damen-Team das Olympia-Ticket.

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