Sarah Hecken kann ihren nationalen Titel in Oberstdorf nicht verteidigen. Foto: Sergei Ilnitsky
Sarah Hecken kann ihren nationalen Titel in Oberstdorf nicht verteidigen. Foto: Sergei Ilnitsky

Sarah Hecken kann ihren nationalen Titel in Oberstdorf nicht verteidigen. Foto: Sergei Ilnitsky

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Sarah Hecken kann ihren nationalen Titel in Oberstdorf nicht verteidigen. Foto: Sergei Ilnitsky

Hamburg (dpa) - Die Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy legen eine Wettkampfpause ein, und auch Sarah Hecken muss schweren Herzens verzichten. Bei den deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften in Oberstdorf fehlen am Wochenende die Stars.

Nach der Operation eines Schleimbeutels im Fußgelenk im November verspürt Hecken immer noch Schmerzen. Die 18 Jahre alte Mannheimerin, die schon dreimal deutsche Meisterin war, will sich nun ganz auf die Vorbereitung für die Europameisterschaften vom 23. bis 29. Januar in Sheffield konzentrieren.

«Sie ist sehr ehrgeizig, war aber einsichtig, dass ein Start nichts bringt. Die Verletzung kann leicht chronisch werden», sagte Elke Treitz, Vizepräsidentin der Deutschen Eislauf-Union (DEU), der Nachrichtenagentur dpa.

Hecken hat durch die Wettkämpfe bei der Nebelhorn-Trophy und bei Skate Canada im Grand Prix schon eine so hohe Punktzahl vorgelegt, dass die Konkurrentinnen am Freitag und Samstag im Allgäu ihr den einzigen Startplatz bei der EM nicht streitig machen können. Zudem ist auch die Vizemeisterin Katharina Häcker nach zwei Operationen nicht dabei.

Schon vor Wochen hatten die Chemnitzer Savchenko/Szolkowy mit der DEU abgesprochen, wegen der vielen Wettkämpfe die Reise ans Nebelhorn auszulassen. Ihnen sind die Titelverteidigungen bei der EM in Sheffield und der WM im März in Nizza wichtiger. Wegen einer Fußverletzung muss auch Paarläuferin Katharina Gierok mit ihrem Partner Florian Just passen. Damit machen Maylin Hausch/Daniel Wende aus Oberstdorf und Mari Vartmann/Aaron van Cleave aus Berlin den Titel unter sich aus und stehen als EM-Starter fest.

Spannung verspricht die Konkurrenz der Männer, in der sich Peter Liebers zum dritten Mal behaupten will. «Peter ist in guter Form, der dreifache Axel kommt, und den vierfachen Toeloop hat er im Training auch schon gestanden», berichtete seine Berliner Trainerin Viola Striegler, die zugleich Bundestrainerin ist und sich über die Leistungssteigerung der Herren freut: «Die rennen zurzeit um ihr Leben.» Um das zweite EM-Ticket wird es einen harten Kampf geben.

Im Eistanzen geht das russisch-deutsche Duo Nelli Zhiganshina/Alexander Gazsi (Chemnitz/Berlin) favorisiert ins Rennen. Nach langer Verletzung kehren die Geschwister Carolina und Daniel Hermann zurück und machen sich Hoffnungen, die Konkurrenten zur EM zu begleiten.

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