Stefan Knirsch ist der Geschäftsführer und Sportdirektor des Snowboardverbands von Deutschland. Foto(2013): Tobias Hase Foto: Tobias Hase
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dpa

Stefan Knirsch ist der Geschäftsführer und Sportdirektor des Snowboardverbands von Deutschland. Foto(2013): Tobias Hase Foto: Tobias Hase

München (dpa) - Die deutschen Snowboarder gehen mit großen Zielen aber auch Personalsorgen in die WM-Saison. «Wir wollen in allen olympischen Disziplinen im Nachwuchs als auch in der Weltspitze vertreten sein», sagte Geschäftsführer und Sportdirektor Stefan Knirsch in München.

Bei der WM im März in der spanischen Sierra Nevada sollen zwei bis drei Medaillen und fünf bis sieben Top-Ten-Ergebnisse herausspringen, verkündete er. 2015 war bei den Weltmeisterschaften am Kreischberg ein vierter Rang von Selina Jörg das beste Ergebnis von Snowboard Germany.

Ein erstes Ziel sei, die noch angeschlagenen und verletzten Athleten schnell wieder fit zu bekommen. Die zweimalige Olympia- Medaillengewinnerin Amelie Kober ist nach drei Knie-Operationen noch in der Reha, auch die Olympia-Zweite Anke Karstens ist angeschlagen. Die Freestylerin Silvia Mittermüller, die im März 2016 das Saisonfinale im Big Air gewonnen hatte, muss mit einer Meniskusverletzung wohl bis Januar pausieren.

Der Snowboard-Verband will seine Sportart auch abseits von Großereignissen voranbringen. Dazu gehört der Big-Air-Wettkampf am Wochenende in Mönchengladbach, in den viel Geld investiert worden sei und der eine Erfolgsstory werden soll. «Das gibt uns die Möglichkeiten, uns für die Zukunft aufzustellen», sagte Knirsch.

Bei den Freestylern seien die Trainingsbedingungen nicht optimal, beispielsweise gibt es in Deutschland keine Halfpipe. «Wir müssen noch stärker in die Infrastruktur investieren», forderte Knirsch.

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