Manuel Machata und sein Anschieber Andreas Bredau (r) beim Start auf der Kunsteisbahn am Königssee. Foto: Tobias Hase
Manuel Machata und sein Anschieber Andreas Bredau (r) beim Start auf der Kunsteisbahn am Königssee. Foto: Tobias Hase

Manuel Machata und sein Anschieber Andreas Bredau (r) beim Start auf der Kunsteisbahn am Königssee. Foto: Tobias Hase

dpa

Manuel Machata und sein Anschieber Andreas Bredau (r) beim Start auf der Kunsteisbahn am Königssee. Foto: Tobias Hase

Königssee (dpa) - Nach dem verletzungsbedingten Ausfall des Gesamtführenden Thomas Florschütz ist die deutsche Siegesserie im Zweierbob-Weltcup nach zuletzt drei Erfolgen gerissen. Manuel Machata landete in Königssee als Bester der Gastgeber auf Rang drei.

Mit seinem Anschieber Andreas Bredau hatte der Potsdamer 42/100 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Schweizer Beat Hefti, der mit Thomas Lamparter fuhr. Auf Rang zwei landeten die Kanadier Lyndon Rush und Jesse Lumsden. Der EM-Zweite Maximilian Arndt kam mit dem etatmäßigen Florschütz-Bremer Kevin Kuske auf Rang sechs, der erstmals im Weltcup eingesetzte Benjamin Schmid wurde mit Marko Hübenbecker Siebter.

«Hier vor dem Heimpublikum war es ein kleiner Befreiungsschlag, nachdem ich zuletzt auch viel Pech hatte», sagte Machata. Der in der vergangenen Woche im kleinen Schlitten noch auf Rang zwei gefahrene Arndt war nicht ganz zufrieden: «Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft. Die Schubkraft von Kevin ist enorm, doch es fehlt noch ein wenig bei der Abstimmung», sagte der Oberhofer.

Der Wadenbeinbruch von WM-Titelhoffnung Florschütz hatte zuvor in den deutschen Bobs eine riesige Personalrotation ausgelöst. Doch es gibt auch noch einige Abstimmungsprobleme. «Wir haben den Florschütz-Abriss am Start beibehalten, das klappte schon ganz gut. Leider hatten wir durch den Schnee nicht gerade die besten Bedingungen im ersten Lauf», meinte Kuske. Der beste Anschieber der Welt setzt nun auf den Viererbob-Wettbewerb am Sonntag.

Lokalmatador Schmid hatte mit dem seinem zuletzt nur an Arndt ausgeliehenen Shooting-Star Marko Hübenbecker klar bessere Bedingungen im ersten Lauf, fuhr aber auf seiner Hausbahn nicht fehlerfrei. «Der zweite Lauf ist mir wesentlich besser gelungen. Wichtig war, dass ich bei meinem ersten Weltcup die Nerven behalten habe», meinte Schmid.

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