Christin Senkel landete bei ihrer Weltcup-Premiere als Pilotin mit Anschieberin Ann-Christin Strack auf Rang elf. Foto: Arno Burgi
Christin Senkel landete bei ihrer Weltcup-Premiere als Pilotin mit Anschieberin Ann-Christin Strack auf Rang elf. Foto: Arno Burgi

Christin Senkel landete bei ihrer Weltcup-Premiere als Pilotin mit Anschieberin Ann-Christin Strack auf Rang elf. Foto: Arno Burgi

dpa

Christin Senkel landete bei ihrer Weltcup-Premiere als Pilotin mit Anschieberin Ann-Christin Strack auf Rang elf. Foto: Arno Burgi

Altenberg (dpa) - Die deutschen Bobpilotinnen müssen sich mit kleinen Erfolgserlebnissen zufrieden geben. Nach dem Rücktritt der schwangeren Weltmeisterin Anja Schneiderheinze sowie dem verletzungsbedingten Rückschlag von Stephanie Schneider reichte es für die zweite Reihe noch nicht zu Top-Platzierungen.

Die ehemalige Anschieberin Christin Senkel aus Erfurt fuhr in Altenberg bei ihrer Weltcup-Premiere mit Kollegin Ann-Christin Strack auf Rang elf. Auf die siegreiche Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada hatte sie allerdings 1,72 Sekunden Rückstand.

Auch Mariama Jamanka kam nicht in Podiumsnähe: Die Oberhoferin landete mit Franziska Bertels auf Platz zehn bei insgesamt 13 Schlitten im Ziel.

Verzichten auf den Weltcup auf ihrer Heimbahn musste die Sächsin Schneider. Die Oberbärenburgerin hatte sich nach ihrem Trainingssturz in Whistler einer Schulter-Operation unterziehen müssen und wird erst wieder in der kommenden Woche in Winterberg beim Weltcup und der parallel dazu ausgetragenen Europameisterschaft starten. Dann wird auch Weltmeisterin Annika Drazek erstmals in diesem Winter an den Start gehen. Die Anschieberin aus Winterberg stand vor der Saison plötzlich ohne Pilotin da, nachdem Schneiderheinze ihren Rücktritt verkündete. Die sprintstarke Drazek fährt am kommenden Wochenende auf ihrer Heimbahn im Sauerland dann mit Pilotin Jamanka.

«Die endgültige WM-Besetzungen werden wir dann kurzfristig bekanntgeben», meinte Cheftrainer René Spies, der bei den Frauen allerdings langfristig denkt: «Es geht vorerst um die Entwicklung und Stabilisierung der Leistungen. Und von den internen Startvorgaben will ich auch nicht abrücken.»

Die zweimalige Olympiasiegerin Humphries siegte mit Anschieberin Melissa Lotholz. Nach zwei Läufen setzte sich die Kanadierin mit 0,7 Sekunden Vorsprung vor US-Pilotin Elana Meyers Taylor durch und übernahm auch die Gesamtführung im Weltcup. Dritte wurde die Österreicherin Christina Hengster.

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