Francesco Friedrich
Bobpilot Francesco Friedrich kann sich nach seiner Muskelverletzung noch Hoffnungen auf den WM-Start machen. Foto: Caroline Seidel

Bobpilot Francesco Friedrich kann sich nach seiner Muskelverletzung noch Hoffnungen auf den WM-Start machen. Foto: Caroline Seidel

dpa

Bobpilot Francesco Friedrich kann sich nach seiner Muskelverletzung noch Hoffnungen auf den WM-Start machen. Foto: Caroline Seidel

Pirna (dpa) - Der verletzte Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich darf noch auf einen Start bei der WM in zweieinhalb Wochen hoffen.

Der 25-Jährige hatte am vergangenen Wochenende beim Weltcup in Whistler zwar eine Muskelverletzung erlitten, Teamarzt Christian Schneider gab nach einer MRT-Untersuchung aber leichte Entwarnung. «Die Muskelfaser im rechten Adduktorenbereich ist nicht ganz durch, es ist also nicht so schlimm wie beim letzten Mal. Bis zur WM ist das machbar», meinte Schneider und lobte die perfekte Erstversorgung von Kollege Ralf Doyscher in Übersee. Friedrich war direkt nach der Ankunft in Deutschland erneut untersucht worden.

Um bei der WM in Innsbruck/Igls am Start wieder voll belastungsfähig zu sein, wollen die Ärzte und Trainer beim nächsten Weltcup und der gleichzeitig stattfindenden Europameisterschaft von 5. bis 7. Februar in St. Moritz kein Risiko eingehen. Nach umfassender Behandlung und Regeneration im heimischen Pirna soll eine Entscheidung über einen Start im schweizerischen Bob-Mekka getroffen werden. Notfalls wird Friedrich wie zuletzt wieder im Sitzen starten, um weitere Punkte im Gesamt-Weltcup zu ergattern. «Umso mehr Punkte man hat, umso besser ist die Startnummer bei der WM. Je zeitiger diese ist, je besser ist die Bahn und umso schneller kann ich fahren», meinte Friedrich.

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