Die Deutsche Miriam Gössner enttäuschte mal wieder am Schießstand. Foto: Matthias Balk
Die Deutsche Miriam Gössner enttäuschte mal wieder am Schießstand. Foto: Matthias Balk

Die Deutsche Miriam Gössner enttäuschte mal wieder am Schießstand. Foto: Matthias Balk

dpa

Die Deutsche Miriam Gössner enttäuschte mal wieder am Schießstand. Foto: Matthias Balk

Antholz (dpa) - im Verfolgungsrennen beim Biathlon-Weltcup in Antholz als 20. noch als die am besten platzierte deutsche Biathletin das Ziel erreicht.

«Es waren definitiv drei, vier Fehler zu viel. Ich kann das besser und weiß einfach nicht, woran es momentan hakt», sagte Gössner. Ohne die wegen eines Infekts pausierende Laura Dahlmeier und Maren Hammerschmidt sowie die verletzte Franziska Preuß enttäuschten die deutschen Biathletinnen beim Sieg der Russin Jekaterina Jurlowa erneut.

«Wir hatten uns mehr vorgenommen», sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig nach dem bisher schwächsten Saisonergebnis. Sein Team war erstmals in diesem Winter bei einem Weltcup ohne Podestplatz in einem Einzelrennen geblieben. Man werde nun aber nicht «in Depression verfallen: Die Mädels haben dieses Jahr schon so viel Hervorragendes geleistet. Wir werden uns jetzt nicht aus der Bahn werfen lassen oder unsere Konzeption umschmeißen.»

Schon in der Damen-Staffel am Sonntag soll es wieder aufwärts gehen. Im vorigen Jahr gab es im Wind-Chaos trotz zweier Strafrunden von Franziska Hildebrand einen Überraschungssieg. In der Verfolgung war die zweimalige Saisonsiegerin lediglich auf Platz 27 gelaufen. «In der Staffel kann alles passieren. Wir sind trotzdem eine schlagkräftige Truppe», sagte die 28-Jährige. Der Weltcup in Antholz wird mit der Männer-Staffel beendet, ehe die Skijäger nach einer kurzen Wettkampf-Pause in Kanada und in den USA antreten.

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