Kritik
Der kanadische Teamchef Matthias Ahrens übte Kritik an der Termin-Planung der Biathlon-Weltcups. Foto: Martin Schutt

Der kanadische Teamchef Matthias Ahrens übte Kritik an der Termin-Planung der Biathlon-Weltcups. Foto: Martin Schutt

dpa

Der kanadische Teamchef Matthias Ahrens übte Kritik an der Termin-Planung der Biathlon-Weltcups. Foto: Martin Schutt

Canmore (dpa) - Vor den Biathlon-Weltcups in Übersee hat Kanadas Cheftrainer Matthias Ahrens die Terminplanung durch den Weltverband IBU kritisiert.

«Mitten in der Saison hilft so ein Weltcup nicht. Weltcups in Nordamerika sollten entweder am Anfang oder am Ende der Saison ausgetragen werden», sagt Ahrens. Vom Donnerstag an bis zum 14. Februar finden im kanadischen Canmore und in Presque Isle im US-Bundesstaat Maine insgesamt zwölf Einzel- und Staffel-Rennen statt.

«Ich will drüben beide Weltcups laufen, sonst ist die Wettkampfpause zu lang», sagt Deutschlands Vorzeige-Biathlet Simon Schempp. «Es muss jetzt nicht heißen, wenn man sich nur noch auf die WM vorbereitet, dass man dann Anfang März besser ist als wenn man nicht nach Übersee fliegt», meinte Schempp. Nach seinen vier Saisonsiegen und insgesamt sieben Podestplätzen gehört der Schwabe zu den WM-Titelkandidaten.

Dagegen haben etwa die Norweger um Olympiasieger Ole Einar Björndalen, Emil Hegle Svendsen und Tarjei Bö auf die strapaziöse Flugreise nach Nordamerika verzichtet und bereiten sich stattdessen auf die Heim-WM im März in Oslo vor.

Kanadas Trainer Ahrens spricht sich auch aus anderen Gründen für einen Saisonauftakt in Nordamerika aus. «Anfang der Saison haben wir inzwischen mehr Schneesicherheit.»

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