Die Proben von Sergei Sednew von 2013 wurden erneut überprüft. Foto: Daniel Dal Zennaro
Die Proben von Sergei Sednew von 2013 wurden erneut überprüft. Foto: Daniel Dal Zennaro

Die Proben von Sergei Sednew von 2013 wurden erneut überprüft. Foto: Daniel Dal Zennaro

dpa

Die Proben von Sergei Sednew von 2013 wurden erneut überprüft. Foto: Daniel Dal Zennaro

Oberhof (dpa) - Dank neuer Analyseverfahren hat der Biathlon-Weltverband IBU den Ukrainer Sergei Sednew als Doping-Sünder überführt. Dies teilte der ukrainische Verband mit. Die zunächst unauffällige Probe von Sednew vom 22. Januar 2013 war im vergangen Dezember neu analysiert worden.

Der 31 Jahre alte Sednew hat in seiner Karriere einen Weltcup-Sieg geschafft, im Januar 2010 in Antholz. Dort wurde die nun auffällige gewordene Doping-Probe drei Jahre später entnommen. Insgesamt hat der Skijäger in seiner Laufbahn vier Podiumsplätze geholt. Bei der Weltmeisterschaft 2011 gewann er mit der ukrainischen Staffel Bronze. Sednew, der seine Karriere bereits beendet hat, verzichtete auf die Öffnung der B-Probe. Die positive A-Probe habe er nicht erklären oder widerlegen können.

Der Biathlon-Weltverband IBU hatte am Sonntag beim in Oberhof mitgeteilt, die Namen von zwei Dopingsündern nennen zu wollen, die im November und Dezember überführt worden waren.

Kurz vor dem Weltcup-Auftakt waren den Dopingjägern dank Nachtests und neuer Analyseverfahren bereits drei EPO-Sünder ins Netz gegangen. Die ehemalige Weltmeisterin Jekaterina Jurjewa aus Russland war wegen wiederholtem EPO-Dopings für acht Jahre, ihre Teamkollegin Irina Starych für zwei Jahre gesperrt worden.

Auch Alexander Loginow war nach Angaben der Russischen Biathlon Union (RBU) mit einer Probe vom November 2013 aus dem Verkehr gezogen worden. Die IBU hatte seinerzeit erklärte, auffällige Proben «proaktiv» erneut analysiert zu haben.

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