Oberhof (dpa) - Oberhof darf weiter mit dem Biathlon-Weltcup planen, wird aber Millionenbeträge für Modernisierungsmaßnahmen investieren müssen.

«Auch in der Periode 2014 bis 2018 planen wir fest mit Oberhof als Weltcup-Standort», erklärte Franz Berger, der Renndirektor des Weltverbandes IBU, am Freitag laut einer Mitteilung der Veranstalter. «Wir haben großes Vertrauen in Oberhof. Das ist ein wichtiger Standort für den internationalen Biathlonsport. Aber seit der Weltmeisterschaft 2004 hat sich international viel getan. Deshalb muss sich auch Oberhof den gestiegenen Anforderungen stellen.»

Jochen Staschewski, Staatssekretär im Thüringer Wirtschaftsministerium, informierte Vertreter der IBU sowie Thomas Pfüller, den Generalsekretär des Deutschen Skiverbandes, bereits über das geplante Maßnahmenpaket zur Modernisierung der Infrastruktur rund um die Oberhofer Sportstätten. «Der Freistaat steht hinter Oberhof als Tourismus- und Sportdestination. Deshalb fördern wir die Weiterentwicklung der städtischen, touristischen und sportlichen Infrastruktur im benötigten Rahmen», erklärte Staschewski. Mitte des Jahres wird die IBU den endgültigen Terminplan verabschieden.

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