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Biathletin Andrea Henkel will in Ruhpolding auch im Sprint glänzen.

Biathletin Andrea Henkel will in Ruhpolding auch im Sprint glänzen.

dpa

Biathletin Andrea Henkel will in Ruhpolding auch im Sprint glänzen.

Ruhpolding (dpa) - Andrea Henkel hat vor dem Sprint-Wettkampf beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding nur zwei Wünsche: «Dass es am Schießstand weiter so gut läuft und ich die Abfahrt heil runterkomme», verriet die dienstälteste deutsche Skijägerin.

Ihr zweiter Platz im 15-Kilometer-Einzel am Vortag hinter der Russin Olga Saizewa stimmt die Thüringerin optimistisch. «Jetzt weiß ich, dass ich auch in Ruhpolding auf das Podest laufen kann», sagte die 33-Jährige. Nachdem es im Damen-Rennen viele Stürze gab, und auch die zweimalige Olympiasiegerin Magdalena Neuner zu Boden gegangen war, forderte Henkel ein Entschärfung der Loipen für die WM im nächsten Jahr. «Die Anstiege sind gut, aber die Abfahren sind sehr gefährlich», warnte sie. «Ich fände es gut, wenn noch etwas verändert würde.»

Schützenhilfe gab es von Sabrina Buchholz, die im Einzelrennen als 13. zweitbeste deutsche Athletin gewesen war, wie viele andere aber ebenfalls gestürzt war. «Das ist nicht unbedingt das Bild, dass wir vom Biathlon vermitteln wollen, wenn alle versuchen runter zu eiern», erklärte sie.

Auch die zweimalige Olympiasiegerin Henkel hatte nicht Vollgas gegeben. Sie war mit dem Gewehr fehlerfrei geblieben, lag nach dem letzten Schießen knapp hinter Saizewa und war auf Nummer sicher gegangen. «Ich wusste, dass ich die fünf Sekunden nicht aufholen kann und habe den zweiten Platz gesichert», sagte sie.

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