Vor allem Laura Dahlmeier werden in der Damen-Verfolgung in Ruhpolding gute Chanen eingeräumt. Foto: Sven Hoppe
Vor allem Laura Dahlmeier werden in der Damen-Verfolgung in Ruhpolding gute Chanen eingeräumt. Foto: Sven Hoppe

Vor allem Laura Dahlmeier werden in der Damen-Verfolgung in Ruhpolding gute Chanen eingeräumt. Foto: Sven Hoppe

dpa

Vor allem Laura Dahlmeier werden in der Damen-Verfolgung in Ruhpolding gute Chanen eingeräumt. Foto: Sven Hoppe

Ruhpolding (dpa) - Die Jagd auf die Sprint-Sieger Martin Fourcade und Kaisa Mäkäräinen soll für die deutschen Biathleten mit einem umjubelten Finale beim Heim-Weltcup enden. Vor allem Laura Dahlmeier werden in der Damen-Verfolgung heute in Ruhpolding gute Chanen eingeräumt.

Zuvor will Simon Schempp als Sprint-Fünfter den Biathlon-Dominator Martin Fourcade wie vor einer Woche beim Massenstart in Oberhof stoppen. Auch Arnd Peiffer kann im Männer-Rennen in der ChiemgauArena als Vierter dem Franzosen gefährlich werden, auch wenn der schon einen großen Vorsprung auf die beiden Deutschen hat.

Neben Dahlmeier überzeugte am Samstag auch Franziska Hildebrand als Sechste im Sprint mit einem Rückstand von 59,8 Sekunden auf Mäkäräinen. Die pfeilschnelle Finnin feierte ihren ersten Saisonsieg und 20. Weltcuperfolg. 30,1 Sekunden lag sie vor Dahlmeier, 22 Sekunden vor der zweitplatzierten Weltcup-Spitzenreiterin Gabriela Koukalova aus Tschechien.

«Ich denke, da ist schon einiges möglich. Es kann schon spannend werden, auch wenn schon ein paar Sekunden zwischen uns sind», sagte Dahlmeier. «Beim Biathlon weiß man, dass sich bei jedem Schießen alles drehen kann. Ich versuche einfach, ganz vorne anzugreifen», kündigte die Partenkirchnerin vor den zehn Kilometern an.

Nicht viel anders sieht es bei den Männern aus. Da war Fourcade unbezwingbar, hatte sich am Freitag den neunten Saisonsieg im zwölften Rennen in überlegener Manier geholt. Peiffer lag 51,8 Sekunden zurück, Schempp muss noch eine Sekunde mehr auf den Franzosen aufholen. «Nach vorne ist ein bisschen Luft, hinter mir ist die Meute. Ich möchte einfach ein gutes Rennen machen», sagte Peiffer er vor den 12,5 Kilometern.

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