Chanty-Mansijsk (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa hat sich bei der Biathlon-WM in Sibirien abseits der Loipe und Schießstände umgehört

SKIJAGD IN DER STADT: Auch in Moskau wird demnächst ein Biathlon-Rennen stattfinden. Gleich sechs deutsche Skijäger mit den Olympiasiegern Magdalena Neuner, Andrea Henkel und Michael Greis an der Spitze sind zu der Veranstaltung am 10. April in der Olympia-Halle im Zentrum der russischen Hauptstadt eingeladen. Die Premiere des sogenannten «Champions Race» steht im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums des ersten bemannten Weltraumfluges von Juri Gagarin (12. April 1961). 20 000 Zuschauer werden erwartet.

STYLE: Schminke und russische Frauen - das gehört zusammen wie Wodka und russische Männer. Selbst im Wettkampf gehen die russischen Biathletinnen um Olga Saizewa nicht «oben ohne» in die Loipe. Die deutschen Olympiasiegerinnen Andrea Henkel und Magdalena Neuner legen zwar auch Wert auf ihr Äußeres, aber Make up und Lippenstift, das muss nicht sein. «Wenn ich in der Stimmung bin, dann vielleicht etwas Wimperntusche. Aber ich übertreibe es nicht» sagte Henkel. Neuner zieht eine simple Gesichtscreme vor: «Damit das Gesicht nicht abfriert, weil das wichtiger ist als irgendein Puder. Im Ziel schaut man sowieso aus wie einmal durch den Schredder gezogen.»

PROMINENZ AM MIKROFON: Zusammen kommen sie auf 20 olympische Medaillen - davon neun goldene. Jetzt bringen die einstigen deutschen Biathlon-Stars Kati Wilhelm, Sven Fischer und Frank Luck mit ihrem Fachwissen bei der Biathlon-WM in Chanty-Mansijsk die Fernsehzuschauer auf den neuesten Stand. Während die dreifache Olympiasiegerin Wilhelm bei der ARD für Analysen zuständig ist, steht der sogar mit vier goldenen Olympia-Plaketten geehrte Fischer beim ZDF unter Vertrag. Fischers früherer Schwager Luck, der zweimal Gold bei Olympia einheimste, ist Co-Kommentator bei Eurosport.

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