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Daniel Mesotitsch kommt in Slowenien am besten zurecht.

Daniel Mesotitsch kommt in Slowenien am besten zurecht.

dpa

Daniel Mesotitsch kommt in Slowenien am besten zurecht.

Pokljuka (dpa) - Die deutschen Biathleten laufen der Weltspitze im WM-Winter nach wie vor hinterher. Auch im slowenischen Pokljuka gelang den Skijägern nicht die erhoffte Trendwende.

Beim Überraschungssieg des Österreichers Daniel Mesotitsch kam Andreas Birnbacher (Schleching) im Einzelrennen als bester Deutscher nur auf Rang elf. Mesotitsch benötigte für die 20 Kilometer 52:05,6 Minuten und hatte im Ziel 58,4 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Benjamin Weger. Den dritten Platz belegte der Ukrainer Sergej Sednew (1:21,2 Minuten).

«Es ist natürlich schön, wieder bester Deutscher zu sein, das Ergebnis hätte aber schon ein bisschen besser ausfallen können», sagte Birnbacher, der sich bei schwierigen Windverhältnissen am Schießstand insgesamt drei Fahrkarten leistete. Arnd Peiffer belegte nach vier Fehlschüssen Platz 23, Michael Greis wurde 32. «Ich hatte heute nicht den besten Ski, das war etwas frustrierend», klagte der dreifache Olympiasieger von Turin 2006, der zudem am Schießstand viermal patzte.

Daniel Böhm (39.) und Alexander Wolf (40.) hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun, Christoph Stephan gab auf der Schlussrunde sogar auf. «Es waren heute schwierige Bedingungen, da mussten sich die Athleten bei jedem Schießen neu drauf einstellen. Damit waren einige vielleicht ein bisschen überfordert», meinte Disziplintrainer Mark Kirchner zu dem verrückten Wettkampf, bei dem auch die in diesem Winter bislang überragenden Norweger hinterherliefen.

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