Überwunden
Christoph Stephan hatte eine sportliche Krise. Foto: Sven Hoppe

Christoph Stephan hatte eine sportliche Krise. Foto: Sven Hoppe

dpa

Christoph Stephan hatte eine sportliche Krise. Foto: Sven Hoppe

Ruhpolding (dpa) - Christoph Stephan hätte seine Biathlon-Karriere beinahe beendet. «Ich war letztes Jahr kurz davor aufzuhören», gab der Oberhofer beim Weltcup in Ruhpolding unumwunden zu.

«Wenn ich früher die Erfolge nicht gehabt hätte, dann hätte ich aufgehört», sagte er. «Zum Glück habe ich es nicht getan.» Der 27-Jährige hat sich nach seiner sportlichen Talfahrt zurückgekämpft ins deutsche Weltcup-Team und ist wieder zu einer festen Größe in der Biathlon-Nationalmannschaft geworden. Im Staffel-Rennen war er mit der schnellsten Laufzeit unterwegs.

Damit scheint die Leidenszeit für den Vize-Weltmeister im 20-Kilometer-Einzel-Wettbewerb von 2009 beendet zu sein. Wegen gesundheitlicher Probleme hatte der Skijäger in der Saison 2011/12 ausgesetzt und damit auch auf einen Start bei der Heim-WM in Ruhpolding verzichtet. Danach wurde er in den Förderkader zurückgestuft.

Zu Beginn des Olympia-Winters kämpfte sich Stephan mit starken Leistungen in der zweiten Liga, dem IBU-Cup, zurück ins Weltcup-Team. Einen Tag vor seinem 28. Geburtstag will er am Samstag im Einzel-Wettbewerb von Ruhpolding wieder auftrumpfen.

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