Chanty-Mansijsk (dpa) - Der Biathlon-Weltverband IBU wird bei der Weltmeisterschaft im russischen Chanty-Mansijsk mit Blut- und Urintests auf Jagd nach möglichen Dopingsündern gehen.

Neben EPO und anderen gängigen Mitteln zur Leistungssteigerung wird auch auf Plastikrückstände im Blut getestet, erklärte IBU-Generalsekretärin Nicole Resch. Diese würden auf eventuelle verbotene Bluttransfusionen schließen lassen. «Wenn es Hinweise gibt, werden wir auch gezielt testen. Aber Verdachtsmomente liegen uns derzeit keine vor», sagte die Deutsche. Neben den Medaillengewinnern müssen zudem noch zufällig ausgeloste Athleten zur Kontrolle.

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