Miriam Gössner
Miriam Gössner hatte sich bei einem Sturz mit dem Mountainbike verletzt. Foto: Peter Kneffel

Miriam Gössner hatte sich bei einem Sturz mit dem Mountainbike verletzt. Foto: Peter Kneffel

dpa

Miriam Gössner hatte sich bei einem Sturz mit dem Mountainbike verletzt. Foto: Peter Kneffel

Ruhpolding (dpa) - Auch nach den Unfällen von Miriam Gössner und Laura Dahlmeier beim Mountainbike-Fahren und Klettern wollen die deutschen Biathlon-Trainer den Athleten Risiko-Sport nicht verbieten.

«Man sollte ihnen nicht abraten, sondern sie eher noch unterstützen», sagte Tobias Reiter, der Assistent von Damen-Bundestrainer Gerald Hönig, auf einer Pressekonferenz beim Weltcup in Ruhpolding.

Miriam Gössner hatte sich bei einem Sturz auf einer Mountainbike-Tour im März 2013 schwer am Rücken verletzt. Die Partenkirchnerin musste auf die Olympia-Teilnahme 2014 verzichten. Momentan sucht sie im zweitklassigen IBU-Cup die Form. Laura Dahlmeier war im August beim Klettern abgestürzt und hatte sich den Fuß gebrochen. «Für mich gehört das Klettern und der Bergsport dazu. Ich bin froh, dass die Trainer dahinterstehen und uns das nicht verbieten. Natürlich passen wir auf und versuchen das Risiko immer so gering wie möglich zu halten», sagte sie.

Man wolle den Typ Sportler, der auch bei seinen Hobbys etwas speziell sei, der sich auch in der Freizeit speziellen Aufgaben stelle, meinte Reiter. «Das sind dann genau die Athleten, die es schaffen, beim letzten Stehendschießen cool zu bleiben und mit einer sauberen Null wegzugehen. Wir wollen Typen haben, die dem Druck standhalten», sagte Reiter.

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