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Laura Dahlmeier hat auch im Massenstart eine Goldmedaille gewonnen.

Laura Dahlmeier hat auch im Massenstart eine Goldmedaille gewonnen.

dpa

Laura Dahlmeier hat auch im Massenstart eine Goldmedaille gewonnen.

Hochfilzen.  Laura Dahlmeier hat bei der Biathlon-Weltmeisterschaft in Hochfilzen am Sonntag auch den abschließenden Massenstart gewonnen. Damit eroberte die Partenkirchnerin als Erste im Biathlonsport fünf Goldmedaillen bei einer WM. Sie belegte damit eindrucksvoll alle nach ihrem Schwächeanfall aufgekommenenen Zweifel an ihrer Fitness. 

Am Samstag hatte die sechsmalige Weltmeisterin gesagt: «Ich fühle mich wirklich schon recht ordentlich.» Nun hat die 23-Jährige etwas geschafft,  was im Biathlon-Zirkus noch nie jemand geschafft hat: Fünf Goldmedaillen bei einer WM. Im Feld der 30 Besten waren  zudem noch die Staffel-Weltmeisterinnen Vanessa Hinz und Franziska Hildebrand dabei. Maren Hammerschmidt hatte die Qualifikation verpasst.

Bei den Männern sind alle vier deutschen Skijäger dabei. Nach dem undankbaren vierten Rang im Staffelrennen am Samstag wollen Simon Schempp, Arnd Peiffer, Benedikt Doll und Erik Lesser nun noch mal in den Medaillenkampf eingreifen.

«Der Massenstart liegt mir diese Saison ganz gut. Ich werde alles versuchen und hoffentlich gibt es noch einen versöhnlichen Abschluss», sagte Mixed-Weltmeister Schempp, der immer noch auf seine erste WM-Einzelmedaille wartet. In Oberhof hatte er Anfang des Jahres den Massenstart vor Lesser gewonnen, in Nove Mesto war er im vergangenen Dezember auf Rang zwei gelaufen. Er führt die Weltcup-Wertung im Massenstart an und geht damit im Roten Trikot an den Start.

Auch Sprint-Weltmeister Doll will sein schwaches Staffelrennen mit vier Nachladern vergessen machen. Der bei seinen beiden vierten Plätzen im Einzel und in der Staffel überzeugende Lesser ist optimistisch. «Wir können trotzdem erhobenen Hauptes in den Massenstart gehen. Wir haben die Startnummer eins, acht, neun und zehn. Das kann uns keine Nation so schnell nachmachen. Wir sind mit breiter Brust vertreten.» (dpa)

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