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Andrea Henkel ist nach überstandener Grippe noch ein ganzes Stück von ihrer Bestform entfernt. Foto: Barbara Gindl

Andrea Henkel ist nach überstandener Grippe noch ein ganzes Stück von ihrer Bestform entfernt. Foto: Barbara Gindl

dpa

Andrea Henkel ist nach überstandener Grippe noch ein ganzes Stück von ihrer Bestform entfernt. Foto: Barbara Gindl

Ruhpolding (dpa) - Die achtmalige Biathlon-Weltmeisterin Andrea Henkel wähnt sich nach überstandener Grippe noch ein ganzes Stück von ihrer Bestform entfernt. «Ich bin noch nicht ganz wieder fit. Aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg», sagte die 35-Jährige in Ruhpolding.

Für den Sprint-Wettkampf am Freitag hat sich die Thüringerin vorgenommen, am Schießstand besser zu arbeiten als zuletzt bei ihrem Einsatz als Schlussläuferin in der Staffel. Hinter Norwegen, Russland und Tschechien war Deutschland in dem Rennen über 4x6 Kilometer auf Platz vier gelaufen.

«Da hat mir die Spritzigkeit gefehlt. Zum Schluss dem Antritt konnte ich einfach nicht folgen», sagte die zweimalige Olympiasiegerin. «Aber das Problem lag beim Schießstand, bei dem Stehendschießen mit zwei Fehlern. Die hätten nicht sein müssen. Erst habe ich gedacht, ich muss Risiko gehen, dann wollte ich doch irgendwie auf Sicherheit gehen und das hat irgendwie nicht richtig hingehauen», meinte die Skijägerin.

Im Sprint in Ruhpolding will sie es «am Schießstand besser machen». Ein Top-Ten-Platz ist das Ziel. «Und dann will ich mich Stück für Stück wieder in Form laufen.» Zuletzt in Oberhof war Henkel beim Sieg ihrer Teamkollegin Miriam Gössner auf Rang drei gelaufen.

Vor dem Abschlusstraining gab es für die Starterinnen Einzelgespräche. «Wir haben alles sachlich analysiert», sagte Bundestrainer Gerald Hönig. Erstmals wieder dabei nach gerade einmal sechsmonatiger Baby-Pause ist Kathrin Lang, geborene Hitzer.

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