Zweite
Anastasiya Kuzmina wurde Zweite.

Anastasiya Kuzmina wurde Zweite.

Die Finnin Kaisa Mäkäräinen wurde in Slowenien nur Dritte.

Die Russin Olga Saizewa kam zeitgleich mit der Dritten Mäkäräinen ins Ziel.

Magdalena Neuner war das Maß der Dinge in Pokljuka.

Neuner gewann trotz zwei Schießfehlern.

Magdalena Neuner holte sich ihren 20. Weltcupsieg.

dpa, Bild 1 von 6

Anastasiya Kuzmina wurde Zweite.

Pokljuka (dpa) - Magdalena Neuner hat beim Sprintrennen in Pokljuka den ersten Weltcupsieg für die deutschen Biathletinnen in diesem Winter geholt.

Trotz zweier Fehler am Schießstand war die siebenmalige Weltmeisterin über die 7,5 Kilometer nicht zu schlagen. Die 23-Jährige setzte sich vor Sprint-Olympiasiegerin Anastasiya Kuzmina aus der Slowakei und Kaisa Mäkäräinen aus Finnland durch. Für Magdalena Neuner war es der 20. Einzelsieg in einem Weltcup-Rennen.

Neuner wunderte sich über ihre beiden Fehlschüsse im Stehend-Anschlag. «Eigentlich habe ich ein gutes Gefühl am Schießstand. Doch irgendwie ist der Knoten noch nicht geplatzt. Aber mit einem Sieg kann man zwei Fehler verschmerzen», meinte sie und lachte fröhlich in die Fernsehkamera. «Es ist erschreckend für die Konkurrenz, wenn Magdalena Neuner mit zwei Fehlern gewinnt», sagte die ARD-Expertin Kati Wilhelm. Die dreimalige Olympiasiegerin hatte ihre Biathlon-Karriere genau wie Martina Beck und Simone Hauswald nach den Winterspielen in Kanada beendet.

Trotz der drei prominenten Rücktritte sind die deutschen Biathletinnen vor allem läuferisch gut in Schuss. Mit Kathrin Hitzer (8./1 Fehler), Tina Bachmann (10./2) und Miriam Gössner (12./3) schafften gleich drei weitere Skijägerinnen den Sprung in die Top 12. «Das ist für mich so ein schönes Weihnachtsgeschenk, die Qualifikation für die WM sicher zu haben», meinte Hitzer, die eine schwere Zeit durchgemacht hat.

Magdalena Neuner dagegen erkämpfte sich in der Loipe den Vorsprung. Sie war einmal mehr Laufbeste und gewann das Sprintrennen in 23:05,2 Minuten. Auch zwei Strafrunden über je 150 Meter nach den Fehlschüssen hatten sie nicht stoppen können. Danach machte sie sich auf den Weg nach Baden-Baden zur Sportler-Gala.

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