Stephanie Beckert hofft noch auf einen Start in Inzell. Foto: Andreas Gebert
Stephanie Beckert hofft noch auf einen Start in Inzell. Foto: Andreas Gebert

Stephanie Beckert hofft noch auf einen Start in Inzell. Foto: Andreas Gebert

dpa

Stephanie Beckert hofft noch auf einen Start in Inzell. Foto: Andreas Gebert

Erfurt (dpa) - Olympiasiegerin Stephanie Beckert wird voraussichtlich auf einen Start bei den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften vom Freitag bis Sonntag in Inzell verzichten.

«Die endgültige Entscheidung fällen wir erst in zwei Tagen. Aber im Moment sieht es eher so aus, als würde sie nicht an den Start gehen», sagte Mehrkampf-Bundestrainer Stephan Gneupel. Damit würde auch das erste Saison-Duell mit der Berlinerin Claudia Pechstein auf den langen Distanzen in der Max-Aicher-Arena ausfallen.

Aufgrund ihrer Grundausbildung bei der Bundeswehr und einer gründlichen Behandlung ihrer Rückenprobleme im Frühjahr war die 23-jährige Erfurterin mit drei Monaten Verspätung in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. «Wir haben das Ziel, die Rückenprobleme endlich in den Griff zu bekommen und müssen deshalb sehr behutsam vorgehen», meinte Gneupel. Zuletzt habe Beckert normal trainieren können, aber noch auf einige Intensitäten verzichtet.

Der Start von Vize-Weltmeisterin Beckert bei den ersten drei Weltcups in Tscheljabinsk, Astana und Heerenveen sei aber nicht gefährdet. «Die Saison dauert in diesem Jahr noch zwei Wochen länger als sonst, deshalb braucht man hinten raus viel Puste», gab Gneupel als Begründung für den zurückhaltenden Saisoneinstieg seines Schützlings bekannt. Bei ihrem einzigen Testrennen hatte Beckert am 8. Oktober die 5000 Meter in der bisherigen Saison-Weltbestzeit von 7:00,93 Minuten zurückgelegt und gute Form unterstrichen.

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