Anni Friesinger-Postma posiert in der neuen Eisschnelllaufhalle in Inzell.
Anni Friesinger-Postma posiert in der neuen Eisschnelllaufhalle in Inzell.

Anni Friesinger-Postma posiert in der neuen Eisschnelllaufhalle in Inzell.

dpa

Anni Friesinger-Postma posiert in der neuen Eisschnelllaufhalle in Inzell.

Inzell (dpa) - Am Rande der Eisschnelllauf-WM in Inzell hat es Ärger um die ursprünglich geplante Verabschiedung von Anni Friesinger-Postma gegeben.

«Alle wollten das: der Weltverband ISU, der DOSB mit Thomas Bach an der Spitze und auch die Veranstalter. Aber die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG hat das nicht beim Weltverband ISU beantragt», schimpfte Friesingers Manager Klaus Kärcher und fügte hinzu: «Das gehört sich einfach nicht.»

Gerd Heinze, der Präsident der DESG erklärte, alles sei «zu kurzfristig gekommen. Da war keine Zeit mehr.» Etwas anders sieht dies WM-Organisationschef Hubert Graf. «Da ist die Verantwortung ständig zwischen dem Hauptsponsor DKB und dem Verband hin- und hergeschoben worden.»

Anni Friesinger-Postma hatte mit ihren Erfolgen viel zum Erhalt des Eisschnelllauf-Standorts Inzell und damit auch zum Bau der neuen Max-Aicher-Arena beigetragen. Jedoch hatte sich Friesinger-Postma zu aktiven Zeiten oft mit dem deutschen Verband angelegt. In Inzell arbeitet die werdende Mutter als Co-Kommentatorin für das niederländische Fernsehen NOS.

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