Obacht, sie beißen bestimmt wieder. Wenn die Sieger der Olympischen Spiele geehrt werden, dann ist das ein Bisslein wie beim Bond. Richard Kiel war es, der sich als böser Beißer in den 007-Streifen "Der Spion, der mich liebte" und "Moonraker" einen schlechten Namen gemacht hatte. Ab sofort gehen wieder Bewerbungen für seine Nachfolge ein. Wer wird in Vancouver der erste Deutsche, der auf Gold, Silber oder Bronze beißt? Viel wesentlicher ist aber die Frage: Warum machen die das? Auf Geheiß der Fotografen? Auf jeden Fall. Ist es ein Ur-Instinkt eines Medaillen-Sammlers? Man forscht noch. Oder hat das gar der Sponsor vertraglich festgelegt? Dazu geben wir keinen Kommentar ab.

Jedes Kind weiß, dass Medaillen nicht von Pappe, sondern bissfest sind. Sportler sollten besser ordentliche Dentalpflege betreiben - damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen und Olympiasieger werden können. Vermutlich haben die Athleten auch in Vancouver wieder diesen Spruch im Ohr: Olympiastund hat Gold im Mund. Aber Gold im Mund ist bei dieser Menge definitiv ungesund. Und warum sprechen Sportler immer von mentalen Problemen? Haben nicht viele von ihnen eher ein dentales Problem, weil ihnen der Biss fehlt? Letzte Frage: Sehen wir oder sehen die Sportler die Sache zu verbissen?

James Bond würde dem Problem bei einem Martini Dry - geschüttelt, nicht gerührt - auf den Grund gehen. Wir empfehlen ein Gläschen Canada Dry - allenfalls gerührt, auf keinen Fall geschüttelt - und ganz viel olympischen Fernsehsport. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Apotheker.

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