Sebastian Schubert sorgte beim Weltcup-Finale in Prag für die beste deutsche Platzierung.
Sebastian Schubert sorgte beim Weltcup-Finale in Prag für die beste deutsche Platzierung.

Sebastian Schubert sorgte beim Weltcup-Finale in Prag für die beste deutsche Platzierung.

dpa

Sebastian Schubert sorgte beim Weltcup-Finale in Prag für die beste deutsche Platzierung.

Prag (dpa) - Dreieinhalb Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften sind die deutschen Slalom-Kanuten beim Weltcup-Finale in Prag ohne Podestplatz geblieben. Für das beste Ergebnis sorgte Europameisterin Claudia Bär mit Platz vier im Kajak-Einer.

Am Vortag war Sebastian Schubert als Fünfter ins Ziel gekommen. Im Canadier-Zweier waren David Schröder/Frank Henze als Zehnte das beste deutsche Boot. Nico Bettge fuhr im Canadier-Einer Platz neun ein, Lena Stöcklin kam im Canadier-Einer auf Rang zwölf.

«Uns hat in Prag einfach ein bisschen Glück gefehlt, Strafsekunden haben Podestplätze für uns verhindert, nach den reinen Fahrzeiten waren wir gut dabei», sagte Cheftrainer Michael Trummer. «Wir lassen uns davon jetzt aber nicht aus der Ruhe bringen. Wir haben eine Phase der WM-Vorbereitung damit hinter uns gebracht und gehen jetzt in aller Ruhe und Konzentration die unmittelbare Vorbereitung auf Bratislava an», sagte Trummer mit Blick auf die WM vom 7. bis 11. September in der slowakischen Hauptstadt. Dort geht es neben Medaillen auch um die Quotenplätze für Olympia.

Neun Hundertstelsekunden fehlten Bär nach einer Torstabberührung im Finallauf auf Rang drei. Mit Melanie Pfeifer knapp dahinter auf dem fünften Rang, Jasmin Schornberg auf Platz neun sowie Jacqueline und Stefanie Horn als 13. und 18. zeigten die deutschen Damen an der Moldau eine gute Mannschaftsleistung, die nur von den Slowakinnen übertroffen wurde. Olympiasiegerin Elena Kaliska und ihre Teamkollegin Jana Dukatova machten einen Doppel-Erfolg für die starke Slalom-Nation perfekt. Der zweite Platz in der Tageswertung brachte Dukatova zudem den Sieg in der Weltcupserie.

Als Beste des Halbfinals gingen Schröder/Henze als letztes Boot in den Finallauf, wurden jedoch für das nicht korrekt befahrene Tor 18 mit 50 Strafsekunden belegt. Zum Weltcupsieg in Prag paddelten die Slowenen Luka Bozic/Saso Taljat. Den Gesamtweltcup holten sich mit Tagesrang vier die Franzosen Gauthier Klauss und Matthieu Peche.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer