Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm hofft, zukünftig vom Verletzungspech verschont zu bleiben.
Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm hofft, zukünftig vom Verletzungspech verschont zu bleiben.

Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm hofft, zukünftig vom Verletzungspech verschont zu bleiben.

dpa

Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm hofft, zukünftig vom Verletzungspech verschont zu bleiben.

Shanghai (dpa) - Die deutschen Wasserballer haben die WM in Shanghai auf Platz acht abgeschlossen. Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm verlor zum Abschluss gegen Montenegro mit 5:8.

Die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes hatte bei den Titelkämpfen in China mit vielen Personalproblemen zu kämpfen gehabt. Nach der Viertelfinal-Niederlage gegen Serbien gab es in Shanghai noch zwei verlorene Spiele gegen den Olympia-Zweiten USA mit 8:9 und zum Schluss gegen Montenegro.

Kapitän Marc Politze ärgerte sich über die verpassten Chancen. «Im Abschluss fehlte uns heute einfach die letzte Konzentration und das nötige Quäntchen Glück, unsere vielen Verletzungen haben heute ihren Tribut gefordert», sagte der Spandauer. Ähnlich klang Stamm. «Ich kann nur hoffen, dass wir zukünftig vom Verletzungspech verschont bleiben, das war hier wirklich extrem und hat uns mit Sicherheit den ein oder anderen Platz gekostet», sagte der Bundestrainer.

Das Verletzungspech hatte sich auch vor dem abschließenden Match fortgesetzt. Neben dem nicht einsetzbaren Florian Naroska (Schulterverletzung) und dem weiter angeschlagenen Keeper Alexander Tchigir (Adduktorenzerrung) kamen auch noch Centerspieler Andreas Schlotterbeck (Rippenprellung) und Tchigir-Vertreter Roger Kong (Überdehnung des Ellenbogens) dazu. Die beiden Torhüter teilten sich die Spielzeit.

Die vorzeitige Olympia-Qualifikation war bereits durch das 4:9 im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Serbien verpasst worden. Den Startplatz für die Sommerspiele in London will sich die DSV-Mannschaft nun im April bei einem Qualifikationsturnier in Kanada sichern. In Edmonton kämpfen die besten fünf EM-Teams, die sich noch nicht für die Sommerspiele qualifiziert haben, um den Olympia-Startplatz.

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