Löw rätselt weiter über einen Ersatz.

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Nur beim Training dabei - Thomas Muller (l) mit Mesut Ozil (r) am Dienstag in Durban.

Nur beim Training dabei - Thomas Muller (l) mit Mesut Ozil (r) am Dienstag in Durban.

Reuters

Nur beim Training dabei - Thomas Muller (l) mit Mesut Ozil (r) am Dienstag in Durban.

Durban. Joachim Löw lässt sich nicht in die Karten schauen. Bis zum heutigen Tag des WM-Halbfinales gegen Spanien (20.30 Uhr) hält der Bundestrainer die Entscheidung offen, wer für den gelbgesperrten Thomas Müller in die deutsche Elf rücken wird. "Es gibt drei Möglichkeiten: Cacau, Trochowski oder Kroos. Die Entscheidung darüber werde ich erst am Morgen fällen", sagte Löw am Dienstagabend auf der Abschlusspressekonferenz im Moses Mabhida-Stadion in Durban. In der Tat ist es die einzige Personaldiskussion, die es zu diskutieren lohnt.

Gegen den Einsatz von Cacau spricht, dass der Deutsch-Brasilianer zuletzt wegen einer Bauchmuskelverletzung einige Trainingseinheiten auslassen musste. Beim gestrigen Abschlusstraining allerdings war der Stuttgarter dabei. So dürfte die Entscheidung vor allem zwischen dem Hamburger Piotr Trochowski und dem Neu-Münchener Toni Kroos fallen. Trochowski war in den jüngsten drei Spielen jeweils in das rechte Mittelfeld eingewechselt worden. Für Kroos allerdings spricht die jugendliche Unbekümmertheit und die größere Torgefährlichkeit.

Bundestrainer verlangt von den Spielern große Laufbereitschaft

"Wir werden nicht bewusst defensiver spielen. Die Offensivkraft hat uns zu den Erfolgen getragen, ohne sie werden wir gegen Spanien keine Chance haben." Er wisse aber auch, dass die Spanier es "gewohnt sind, selbst viel Ballbesitz zu haben". Deshalb werde es ein Spiel, "in dem viele weite Wege gegangen werden müssen". Die Spanier, sagte Löw, seien die konstanteste Mannschaft der letzten Jahre. "Aber wir sind weiter als 2008, unsere Spielkultur ist besser."

» Deutschland - Spanien heute, 20.30 Uhr/ARD

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