Christiane Fürst
Christiane Fürst wird nicht mehr für die DVV-Auswahl spielen. Foto: Soeren Stache

Christiane Fürst wird nicht mehr für die DVV-Auswahl spielen. Foto: Soeren Stache

dpa

Christiane Fürst wird nicht mehr für die DVV-Auswahl spielen. Foto: Soeren Stache

Istanbul (dpa) - Weltklasse-Volleyballerin Christiane Fürst sieht ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft als Signal für einen Generationenwechsel.

«Ich will nicht zu viele Ratschläge für die Zukunft geben, aber es ist Zeit für einen Umbruch», sagte die 342-malige frühere Nationalspielerin der Deutschen Presse-Agentur. «Junge Spielerinnen müssen herangeführt werden, sie müssen Erfahrung sammeln. Ein Umbruch braucht aber Zeit.»

Die 29-jährige Fürst hatte tags zuvor aus persönlichen Gründen ihren Rücktritt beim EM-Zweiten von 2013 erklärt. «Diese Idee geht schon eine ganze Weile in meinem Kopf herum. Ich habe im vergangenen Jahr gemerkt, dass ich physisch und mental an meine Grenzen gestoßen bin», erläuterte die Spitzenspielerin vom türkischen Club Eczacıbaşı Istanbul. Ihre Entscheidung habe nichts mit der enttäuschenden WM in Italien zu tun, wo die deutschen Frauen trotz Medaillenambitionen nur Neunte geworden waren.

Die gebürtige Dresdnerin, die 2003 in der Nationalmannschaft debütiert hatte, frohlockt angesichts ihres künftigen Freiraums. «Ich freue mich am meisten auf das Herumreisen, das Umhertingeln durch Europa», sagte Fürst. «Ich habe so viele Freunde, die schon lange auf mich warten. Außerdem habe ich auch mehr Zeit für meine Familie.»

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