Freiwasserschwimmer Thomas Lurz ist gut in Form.
Freiwasserschwimmer Thomas Lurz ist gut in Form.

Freiwasserschwimmer Thomas Lurz ist gut in Form.

dpa

Freiwasserschwimmer Thomas Lurz ist gut in Form.

London (dpa) - Langstreckenschwimmer Thomas Lurz hat beim vorolympischen Rennen in London einen guten Test hingelegt. Drei Wochen nach seinem zweiten Rang bei der WM in Shanghai belegte der Rekord-Weltmeister am Wochenende auch in England den zweiten Platz.

Im Hyde Park musste der Würzburger über zehn Kilometer nur Richard Weinberger aus Kanada den Vortritt lassen. Für den WM-17. war es in 1:50:49,0 Stunden der erste Erfolg in einem Rennen der Weltklasse. Dritter wurde Weltmeister Spyridon Gianniotis (1:51:16,1 Stunden) aus Griechenland, der 1/100 Sekunde hinter Lurz ins Ziel kam.

Bei den Frauen erreichte Angela Maurer aus Mainz im Klassefeld mit acht Starterinnen aus den Top Ten der Titelkämpfe von China in 2:03:02,2 Stunden Rang neun. Der Sieg ging an Vize-Weltmeisterin Martina Grimaldi aus Italien in 2:02:49,5 Stunden. Weltmeisterin Keri-Anne Payne aus Großbritannien hatte auf einen Start verzichtet.

Bei den Herren waren acht der ersten Zehn der Welttitelkämpfe am Start. Andreas Waschburger (Saarbrücken) wurde in 1:51:32,6 Fünfter und zeigte sich ebenso wie Thomas Lurz gut in Form. «Es war vor allem wichtig, dass Thomas über die zehn Kilometer wieder einmal im Spurt Spyridon Gianniotis schlagen konnte», lobte Trainer Stefan Lurz seinen Bruder.

«Das Wasser hätte ein wenig wärmer sein dürfen», meinte Thomas Lurz nach seinem Olympia-Test angesichts der Wassertemperatur von unter 20 Grad. Auch die Qualität des Wassers war nach Angaben von Stefan Lurz nicht optimal. Zahlreiche Wasservögel sollen mit ihrem Kot für eine Verunreinigung der Olympia-Strecke gesorgt haben, die auch von den Triathleten benutzt werden soll.

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