Leverkusen vor Abschluss der Verhandlungen.

Leverkusen. Es geht ums liebe Geld. Und in der Fußball-Bundesliga hat es nicht jeder so gut wie der VfL Wolfsburg. Zwei Drittel des Etats in Höhe von 150 Millionen Euro bestreitet nach Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ VW. Und wenn Felix Magath neue Spieler braucht, darf er auf weitere VW-Millionen hoffen. Verbucht über Sponsoring oder Darlehen des Werks. Kritiker halten das für Trickserei, der Geschäftsführer des Konkurrenten Bayer Leverkusen „im Wesentlichen für eine Neiddebatte“.

Aber Wolfgang Holzhäuser will nicht falsch verstanden werden: „Ich halte das Financial Fairplay im Profifußball für dringend notwendig.“ Vereinfacht bedeutet das Prinzip, dass Vereine nicht mehr Geld ausgeben können als sie erwirtschaften. Was die Deutsche Fußball Liga DFL in ihrem Lizenzverfahren verlangt. Und die Europäische Fußball-Union Uefa anstrebt.

Bayer-Chef Holzhäuser hat mit vier Kandidaten verhandelt

Holzhäuser ist froh, die Champions League erreicht zu haben. „Wir haben drei Jahre investiert, das müssen wir auffangen.“ 25 Millionen stellt der Konzern der Fußball GmbH zur Verfügung, aber nicht mehr. Wichtig daher, dass vor Saisonbeginn noch der neue Trikotsponsor gefunden wird. „Es könnte sein, dass wir im Laufe der Woche entscheiden“, sagt Holzhäuser, der mit vier Kandidaten verhandelte: „Vor drei, vier Jahren war es leichter, einen Sponsor zu finden.“ Teldafax hatte Insolvenz angemeldet. Nicht jeder hat ein Volkswagenwerk im Rücken.

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