Ambitioniert
Michael Vesper will in die EOC-Exekutive. Foto: Fredrik von Erichsen

Michael Vesper will in die EOC-Exekutive. Foto: Fredrik von Erichsen

dpa

Michael Vesper will in die EOC-Exekutive. Foto: Fredrik von Erichsen

Berlin (dpa) - DOSB-Generaldirektor Michael Vesper treibt seine sportpolitische Karriere voran. Der 61-Jährige hat sich als einer von 20 Kandidaten um einen der zwölf Plätze in der Exekutive der Vereinigung aller Nationalen Olympischen Komitees Europas (EOC) beworben.

«Als eines der größten Nationalen Olympischen Komitees in Europa sollte Deutschland in der Exekutive vertreten sein», sagte der Spitzenfunktionär des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der Nachrichtenagentur dpa. Die Wahl findet am 22. und 23. November bei der EOC-Generalversammlung in Rom statt. Dabei soll EOC-Präsident Patrick Hickey im Amt bestätigt werden. Der Ire, der auch der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) angehört, ist der einzige Kandidat.

Trotz seiner Bewerbung um einen Sitz in der EOC-Exekutive will Vesper von eigenen Ambitionen innerhalb des DOSB nichts wissen. Erst in der vergangenen Woche hatte er erneut betont, nach dem Aufstieg von Thomas Bach zum IOC-Präsidenten für das Präsidentenamt im DOSB nicht zur Verfügung zu stehen.

Neben Vesper bewerben sich unter anderen Sebastian Coe, Organisationschef der London-Spiele 2012, und Hasan Arat, Kopf von Istanbuls gescheiterter Kandidatur für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2020, um die Aufnahme in das EOC-Spitzengremium.

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