Chicago (dpa) - Beim Playoff-Halbfinale der National Football League NFL können sich die Chicago Bears gegen Erzrivale Green Bay Packers auf prominente Unterstützung freuen. Im Weißen Haus in Washington will US-Präsident Barack Obama dem Team aus seiner Heimatstadt die Daumen drücken.

«Die Bears gewinnen 20:17», tippte Obama vor der Partie am 23. Januar und fügte hinzu: «Keine Frage, sollten sie den Superbowl erreichen, fahre ich hin.» Das Endspiel findet am 6. Februar in Dallas statt.

Chicago gegen Green Bay - das ist das Duell mit der wohl größten Rivalität der NFL. Seit 1921 schenken sich beide Seiten nichts. Nur knapp 300 Kilometer trennen beide Städte, die Bears haben 92 der 181 Spiele gewonnen, 83 Mal war Green Bay erfolgreich, sechsmal gab es ein Remis. «Uns verbindet eine große Geschichte miteinander. Wir mögen sie nicht und sie können uns nicht leiden», sagt Chicagos Linebacker Brian Urlacher.

In Pittsburgh stehen die Steelers zum 15. Mal - und somit so oft wie kein anderes NFL-Team - im Halbfinale. Dort bekommen sie es mit den Jets aus New York zu tun.

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